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Meldung vom 09. Dezember 2022

Grippewelle schlägt in diesem Jahr früher zu

Der Fachbereich Gesundheit beobachtet in den letzten drei Wochen einen sprunghaften Anstieg an nachgewiesenen Erkrankungen mit Influenza (Grippe). Ein Großteil der Betroffenen sind Kinder. Dabei handelt es sich um einen ungewöhnlich frühen Beginn der Grippe-Saison, die üblicherweise erst im Februar und März eines Jahres aktiv ist. Die Beachtung der Hygieneregeln kann eine Übertragung reduzieren.

Die Corona-Einschränkungen der letzten drei Jahre haben von den Bürger*innen viel Disziplin gefordert. Doch inzwischen schwindet die Akzeptanz für viele Maßnahmen. Dennoch sollte die wichtigste Grundregel eingehalten werden: Wer krank ist, bleibt besser zuhause. Ein negativer Corona-Test bedeutet nicht, dass bei bestehender Symptomatik keine andere Infektionskrankheit vorliegt. Dies kann nur durch eine weiterführende ärztliche Diagnostik abgeklärt werden.

Typische Symptome Bei einer Infektion durch Influenzaviren handelt es sich um eine ernsthafte, mitunter auch lebensbedrohliche Krankheit. Liegt ein nachgewiesener Fall vor, ist eine Ansteckung im Familienkreis sehr wahrscheinlich. Daher sollten Kontaktpersonen, die Symptome aufweisen wie ein plötzlich einsetzendes Krankheitsgefühl mit Fieber, Halsschmerzen, trockenem Husten begleitet von Muskel-, Glieder-, Rücken- oder Kopfschmerzen, keine Gemeinschaftseinrichtungen besuchen.

Kontakte einschränken Um eine Verbreitung zu vermeiden, sollten Kontakte zu anderen Menschen im Krankheitsfall möglichst eingeschränkt werden, besonders zu Säuglingen, Kleinkindern und Schwangeren sowie Senioren und Menschen mit geschwächter Immunabwehr oder mit Grunderkrankungen. Hygienemaßnahmen wie regelmäßiges Händewaschen, Lüften und das Tragen einer Maske in Innenräumen bilden auch weiterhin einen wirksamen Schutz vor Ansteckungen.

Eine Impfung bietet Schutz Influenzaviren verändern sich ständig und bilden häufig neue Varianten, durch die man sich im Laufe des Lebens häufiger mit Grippe infizieren kann. Daher ist eine jährliche Impfstoffanpassung erforderlich. Die ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt deshalb eine jährliche Impfung gegen Influenza für die folgenden Personenkreise:

  • Über 60-Jährige
  • Schwangere
  • Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines Grundleidens
  • Bewohner von Alten- oder Pflegeheimen
  • Medizinisches Personal im Gesundheitswesen
  • Personen in Einrichtungen mit umfangreichem Publikumsverkehr
  • Personen, die als mögliche Infektionsquelle für von ihnen betreute ungeimpfte Risikopersonen fungieren können

Die gemeinsame Kampagne des Robert-Koch-Institutes, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und des Paul-Ehrlich-Institutes „Wir kommen der Grippe zuvor“ unterstützt aktuell wieder die Prävention von Infektionskrankheiten durch Schutzimpfung als effektivste Interventionsmaßnahme.

Details der Meldungen
2017-04-26