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Meldung vom 05. Februar 2024

Gesundheitskonferenz informiert sich über Organspende

Im Oktober 2023 hat die Stadt Herne sich der Kampagne #RuhrEntscheidetSich angeschlossen. Sie klärt Bürger*innen über das Thema Organspende auf. Dr. med. Ebru Yildiz, Leiterin des Westdeutschen Zentrums für Organtransplantation in Essen (WZO), ist für die Organisation der Kampagne verantwortlich.

Sie informierte die Teilnehmenden der Kommunalen Präventions- und Gesundheitskonferenz (KPGK) am Mittwoch, 31. Januar 2024, im Bürgersaal des Sud- und Treberhauses über die Kampagne. Eröffnet wurde die 11. Sitzung der KPGK von Stephanie Jordan als zuständige Dezernentin und Vorsitzende des Gremiums. Durch das Programm führte Dr. Angelika Burrichter, Leiterin des städtischen Fachbereiches Gesundheit. Die Kampagne #RuhrEntscheidetSich hat zum Ziel, im Ruhrgebiet die Aufmerksamkeit auf das Thema Organspende zu lenken und möglichst viele Menschen dazu zu ermutigen, einen Organspendeausweis zu beantragen.

„Wir haben in Deutschland 2023 nur 936 Organspender gehabt und etwa 8.500 Patienten, die auf ein Organ warten. Das heißt, ein Großteil der Patienten stirbt leider auf der Warteliste“, sagte Yildiz. Sie setzt sich dafür ein, dass alle Bürger*innen einen Organspendeausweis mit sich führen. Es sei nicht so, dass man durch das Mitführen des Ausweises automatisch einwilligt, nach dem Tod die Organe zu spenden. „Es ist eine Entscheidungskarte, denn man kann darauf ankreuzen, ob man Organe spenden will oder eben nicht. Auch kann man festlegen, welche Organe nicht gespendet werden dürfen. Bei mir sind es die Augen“, so Yildiz weiter. „Mit der Karte nimmt man den Angehörigen auch die Entscheidung ab, ob Organe nach dem Tod gespendet werden dürfen – oder nicht.“ Mehr Infos zum Thema Organspende gibt es unter ruhrentscheidetsich.de, auch einen Organspendeausweis zum Ausdrucken findet man dort.

Nach dem Vortrag haben sich die Mitglieder der KPGK in einer gemeinsamen Arbeitsphase mit der Frage auseinandergesetzt, wie in Herne mehr Menschen für das Thema Organspende sensibilisiert werden können und dadurch die Entscheidungsbereitschaft zur Organspende gestärkt werden kann. Es wurde über geeignete Orte und Plattformen sowie passende Formate diskutiert.

Unter anderem wurde von einer Absolventin der Hochschule für Gesundheit Bochum über die Ergebnisse ihrer Bachelorthesis zu psychosozialen Versorgungs- und Unterstützungsangeboten für Kinderund Jugendliche in Herne berichtet. Silke Mattelé vom Bildungswerk der St. Elisabeth Gruppe informierte das Gremium über die Qualifizierungsmaßnahme zur „Betreuungskraft §53c SGB XI“. Die Qualifizierung ist eine Kooperation der Stadt Herne mit der St. Elisabeth Gruppe und dem Caritasverband Herne.

Die Schulung richtet sich insbesondere an Frauen und Männer, die selbst einen Migrationshintergrund haben und sich intensiv auf die Betreuung älterer Menschen vorbereiten möchten. Ziel ist es, dass sie im Anschluss an ihre Ausbildung die Pflegeeinrichtungen in ihrer interkulturellen Öffnung unterstützen können und damit die Hürden senken, die viele zugewanderte Senior*innen vielfach noch spüren, wenn sie Pflegeangebote in Anspruch nehmen möchten. Die Ausbildung ist für die Teilnehmenden kostenfrei. Start für die kommende Ausbildung ist der 1. März 2024. Es gibt noch freie Plätze. Informationen dazu gibt es unter Telefon 0 23 23 / 4 99 27 50 oder per E-Mail bildungswerk@elisabethgruppe.de .

Über die Kommunale Präventions- und Gesundheitskonferenz:

Die KPGK tagt in der Regel zweimal im Jahr. Eingeladen ist ein fester Personenkreis aus Vertreter*innen der Fachausschüsse der Stadt Herne sowie Vertreter*innen der örtlichen Institutionen, Einrichtungen, Gremien, Initiativen und Vereine der kommunalen Prävention, der Selbsthilfe und des Patientenschutzes sowie der gesetzlichen und privaten Krankenkassen. Ihre übergeordnete Aufgabe ist es, Grundlagen zu schaffen, damit Menschen auch in Zukunft gut in Herne leben können. Mit der KPGK steht ein Forum zur Verfügung, auf dem aktuelle präventions- und gesundheitsbezogene Probleme und zukünftige Herausforderungen angesprochen werden.

Details der Meldungen
2017-04-26