Meldung vom 09. Januar 2019

LWL-Museum für Archäologie bietet neue Führungen für Menschen mit Behinderungen an

Das LWL-Museum für Archäologie in Herne bietet für die Ausstellung „gesucht. gefunden. ausgegraben.“ wieder Führungen für Menschen mit Behinderungen und ihre Angehörigen an.

Auf dem Rundgang durch die Dauerausstellung folgt man in einer nachgestalteten Ausgrabung den Spuren der Menschen in Westfalen.

Neben zahlreichen Funden aus allen Zeitstellungen erwartet die Besucher*innen beispielsweise Europas einziger Faustkeil aus Mammutknochen, die Urne von Gevelinghausen als eines der prächtigsten Gefäße ihrer Zeit sowie das reich mit Beigaben ausgestattete Grab des Fürsten von Beckum. Die Ausstellung bietet zudem die Möglichkeit zu erleben, wie die Bewohner*innen der hiesigen Region der Weltmacht Rom die Stirn boten, wie die Franken unter Karl dem Großen das Christentum verbreiteten und wie das höfische Leben in Westfalen Einzug hielt! Der Weg führt bis in die jüngste Vergangenheit, wo Bombenschutt die Schrecken des Krieges zeigt.

Für blinde und sehbehinderte Menschen ist ein Rundgang durch die Dauerausstellung mit zahlreichen Handstücken, Originalen und Kopien der Fundstücke vorgesehen. Darüber hinaus wird auch eine Führung in Gebärdensprache angeboten. Der Multimedia-Guide, der an der Kasse ausgeliehen werden kann, bietet ebenfalls eine Highlight-Führung in Gebärdensprache an.

Termine:
Die nächste öffentliche Führung in Gebärdensprache findet am 11. Mai 2019, um 15 Uhr statt.
Die nächste öffentliche Führung für blinde und sehbehinderte Menschen durch die Dauerausstellung findet am 6. Juni 2019, um 15 Uhr statt.

Anmeldung:
LWL-Museum für Archäologie
Europaplatz 1
44623 Herne
Telefon: 0 23 23 / 94 62 80 oder 0 23 23 / 9 46 28 24
lwl-archaeologiemuseum-empfang@lwl.org