Meldung vom 11. Februar 2019

Konstruktives Gespräch zur Gesamtschule Wanne-Eickel

In der vergangenen Woche haben sich Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung, Polizei, Schule und Politik zum Thema Drogenproblematik auf dem Schulgelände der Gesamtschule Wanne-Eickel in einem Fachgespräch unter der Leitung von Ordnungsdezernent Johannes Chudziak ausgetauscht. An dem Gespräch nahmen unter anderem Nicole Pletha, Leiterin der Herner Polizeiinspektion, sowie Katharina Rodermund, Leiterin der Gesamtschule und ihre Stellvertreterin Christine Wippermann teil.

In dem Austausch machten Polizei, Verwaltung und Schule deutlich, dass bereits jetzt zahlreiche Maßnahmen ergriffen worden sind, um das Dealen auf dem Areal zu verhindern und gegen Kriminelle vorzugehen. Die Polizei ist weiterhin mit Bezirksbeamten und Streifenwagen, aber auch durch Polizisten in Zivil im Bereich präsent. Auch der in Wanne-Mitte ohnehin sehr präsente Kommunale Ordnungsdienst (KOD) ist verstärkt vor Ort. Die Schule erörtert das Thema ihrerseits sehr intensiv mit den Schülerinnen und Schülern. Nicole Pletha bat darum, dass alle Auffälligkeiten umgehend der Polizei gemeldet werden sollten. Alle würdigten ausdrücklich das Engagement der Beteiligten, die Lage erkennbar zu verbessern. Konsens bestand darüber, dass die offene Gestaltung des Schulgeländes den Dealern in die Karten spielt.

Als beste Lösung, um unerwünschten Personen den Zugang zum Schulgelände zu erschweren, aber auch, um dem Lehrpersonal der Gesamtschule Wanne-Eickel die Aufsicht auf dem Schulgelände einfacher zu machen, erschien daher allen Beteiligten eine entsprechend hohe Umzäunung des Schulgeländes zu schaffen. Diese klare Einfriedung des Areals würde es dann auch unter rechtlichen Gesichtspunkten erleichtern, Personen des Schulgeländes zu verweisen. Bislang ist der Schulhof der 1979 gegründeten Schule bewusst offen gestaltet. Er dient auch als Wegeverbindung von der Schlachthofstraße und der Wilhelmstraße in Richtung Wanner Innenstadt. Die Verwaltung prüft nun, ob und wie eine Umzäunung umgesetzt und finanziert werden kann. Noch in der ersten Jahreshälfte soll das Vorhaben dann in den zuständigen politischen Gremien, in diesem Falle Schulausschuss, Immobilienausschuss und Bezirksvertretung Wanne, beraten werden.