Meldung vom 21. Februar 2019

Strafanzeige wegen verursachtem Feuerwehreinsatz

Die Stadt Herne hat sich nach juristischer Überprüfung entschieden, Strafanzeige gegen den Mann zu stellen, der als Überbringer eines Pakets, aus dem weißes Pulver rieselte, am 7. Februar einen ABC-Großeinsatz der Feuerwehr im städtischen Verwaltungsgebäude an der Freiligrathstraße verursacht hat. d vernommen.

Die Stadt Herne beziffert die entstandenen Kosten für den Einsatz auf rund 22.000 Euro. Diese Summe wird sie dem Verursacher in Rechnung stellen. Außerdem verhängt die Stadt Herne gegenüber dem Mann ein Hausverbot für städtische Dienstgebäude.
Eingehende Untersuchungen durch die Analytische Task Force der Feuerwehren aus Dortmund und Essen hatten bei dem Einsatz ergeben, dass es sich zum Glück nur um ein Lebensmittelpulver und nicht um eine gefährliche Substanz gehandelt hat. Das Verhalten der städtischen Bediensteten wie auch der Herner Feuerwehr war von den Experten der Analytischen Task Force (ATF) aus Dortmund und Essen als absolut sachgerecht eingestuft worden. Die städtischen Bediensteten, die mit dem Paket Kontakt hatten, das an den Fachbereich Steuern und Zahlungsabwicklung gerichtet war, waren in dem Gebäude isoliert worden, ehe zur allgemeinen Erleichterung nach Analysen der ATF Entwarnung gegeben werden konnte. Die ATF war von der Herner Feuerwehr alarmiert worden. Durch die Sperrung des Gebäudes und der Straße war es in der Innenstadt zu Verkehrsproblemen und zu Einschränkungen bei den städtischen Dienstleistungen gekommen. Die Polizei hatte noch am Tag des Einsatzes einen Tatverdächtigen ermittelt un