Meldung vom 14. März 2019

Stadt und Tochtergesellschaften schaffen Perspektiven für Langzeitarbeitslose

Die Stadt Herne und städtische Tochterunternehmen werden im Rahmen des „Bündnis für Arbeit“ gut 70 Langzeitarbeitslosen Beschäftigungsmöglichkeiten geben und ihre Integration in den ersten Arbeitsmarkt unterstützen. Die Kommune nutzt so das Teilhabechancengesetz des Bundes – genauer des §16i des Sozialgesetzbuches II. „Wir setzen damit ein wichtiges Signal im Kampf gegen die Langzeitarbeitslosigkeit und schaffen den betroffenen Menschen Perspektiven“, betont Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda.

Die operative Umsetzung bei dieser wichtigen Maßnahme zur Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit übernimmt dabei zu einem Großteil die Gemeinnützige Beschäftigungsgesellschaft Herne (GBH). Sie koordiniert den Einsatz der in Frage kommenden Menschen bei Stadt und Stadttöchtern. Sie prüfen zurzeit, wo und in welchem Umfang die in Frage kommenden Kräfte eingesetzt werden können. „In Betracht kommen hierfür beispielsweise Tätigkeiten als hauswirtschaftliche Hilfskräfte in Kitas, als Schulbegleiter oder als Unterstützung für Hausmeister“, erklärt Sozialdezernent Johannes Chudziak. Weitere Tätigkeitsfelder für die Teilnehmenden an der Maßnahme werden nach entsprechender Prüfung innerhalb des Konzerns Stadt hinzukommen.

Darüber hinaus wird die Stadt Herne auch die Möglichkeiten des § 16e SGB II nutzen, um Langzeitarbeitslosen mit einer Arbeitslosigkeit von mindestens zwei Jahren einen Wiedereinstieg in ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis bei der Stadtverwaltung zu ermöglichen.