Meldung vom 26. März 2019

Tierpark Gysenberg freut sich über vier Alpakas

Ein Besuch im Tierpark Gysenberg hat sich schon immer gelohnt, nun aber sind noch einmal vier echte Hingucker hinzugekommen: Die vier jungen Alpakas werden wohl mit ihrem flauschigem Fell bei jedem Besucher das Herz erwärmen.

Die jungen Hengste sind etwa ein dreiviertel Jahr alt und haben somit noch das Potenzial, ein bisschen zu wachsen. „Wir haben schon länger darüber nachgedacht, Alpakas in unserem Tierpark aufzunehmen”, erklärte Thilo Sengupta, stellvertretender Leiter des Fachbereichs Stadtgrün. Dass dieses Vorhaben nun in die Tat umgesetzt wurde, hat vor allem mit dem Lions-Hilfswerk Herne zu tun, das das Projekt finanziell unterstützte. Die Besucher wird es freuen. Die ersten „Zaungäste” haben sich die süßen Tiere mit ihren glänzenden Knopfaugen schon näher angeschaut. Doch können sie auch gestreichelt werden? Sengupta: „Das werden sie sich wahrscheinlich nicht gefallen lassen. Es sind keine Streichel- sondern Fluchttiere.” Von Flucht war in den ersten Tagen allerdings nichts zu spüren.

“Die Tiere strömen etwas Beruhigendes aus”

Im Gegenteil: „Die vier haben sich hier schon gut eingelebt und wir sind guter Dinge, dass es auch so bleibt”, erklärte Tierpflegerin Claudia Elbing. Nach und nach sollen sie sich nun an die Umgebung gewöhnen und später auch in den Gehegen mit den anderen Tieren ihr Revier erweitern. Dann werden sicherlich auch noch einmal die Vorstandsmitglieder des Lions-Hilfswerks Herne einen Abstecher zum Gysenberg einlegen und die Entwicklung der Alpakas verfolgen. „Die Tiere strömen etwas Beruhigendes aus und haben eine tolle Wirkung auf die Menschen. Wir freuen uns, dass wir als Lions und als Leos unseren Beitrag leisten dürfen für die vielen Kinder und Jugendlichen, die den Tierpark besuchen”, brachte Vorstandsmitglied Lothar Przybyl das Engagement des Hilfswerks auf den Punkt.

Absolutes Fütterungsverbot

Schon jetzt liegen die Alpakas, aber auch alle anderen Tiere im Park, Claudia Elbing sehr am Herzen. Daher erinnert sie noch einmal eindringlich an das absolute Fütterungsverbot: „Es ist sehr gefährlich, wenn die Menschen hier irgendwelche Büsche abreißen oder Möhren über den Zaun werfen. Mit dem falschen Futter werden die Tiere krank und versterben im schlimmsten Fall.”