Meldung vom 30. April 2019

Besonnen unterwegs in Wald und Grünanlagen

Den einen oder anderen Niederschlag hat es in den vergangenen Tagen zwar gegeben, dennoch möchte die Feuerwehr der Stadt Herne und der Fachbereich Stadtgrün schon jetzt für das Thema Waldbrand sensibilisieren.

„Ein kleiner Schauer scheint auf den ersten Blick die Waldbrandgefahr zu verringern. Doch es ist immer noch Vorsicht geboten, denn die Böden sind durch das vergangene Jahr immer noch sehr trocken“, betont Feuerwehrmann Andreas Wolter. Aufgrund des trockenen Wetters über die Ostertage war auch in unserer Region bereits die Stufe drei von insgesamt fünf Stufen aufgerufen worden. Deshalb weisen die Feuerwehr und der Fachbereich Stadtgrün noch einmal darauf hin, dass in den Wäldern nicht geraucht werden darf und auch offenes Feuer nicht gestattet ist. Auch in den städtischen Grünanlagen und Parks sind das Grillen und offenes Feuer nicht erlaubt. „Das Abflämmen von Unkraut ist bei der entsprechenden Trockenheit ebenso wenig ratsam wie das Parken auf Rasenflächen“, erklärt Wolter, der mit seinen Kolleginnen und Kollegen vor wenigen Tagen bereits mehrere kleine Flächenbrände in der Grünanlage Bobenfeld zu bekämpfen hatte. Weitere Einsätze sollen nach Möglichkeit gar nicht erst folgen. Daher bitten Feuerwehr und Stadtgrün um umsichtiges Verhalten in Wäldern und Grünanlagen. Hier sollen auch keine Flaschen und andere Glasgegenstände zurückgelassen werden. Bei entsprechendem Sonneneinfall wirken sie wie Brenngläser und können Feuer verursachen. Martin Pawlicki vom Fachbereich Stadtgrün erinnert in diesem Zusammenhang auch an die naturnahe Waldbewirtschaftung durch Totholz, die die Gefahr von Waldbränden erhöhen kann. Pawlicki: „Außerdem weisen noch viele Bäume auf Grund des letzten Dürrejahres vielfach trockene Äst auf, die leicht entflammbar sind.“