Meldung vom 04. Juni 2019

Zwar-Netzwerk in Wanne-Süd geht an den Start

„Zwischen Arbeit und Ruhestand“ dafür steht das Kürzel ZWAR. Unter dieser Dachmarke bilden sich landesweit informelle Netzwerke für Menschen ab 55 Jahren, die nach dem Abschied aus dem Berufsleben gemeinsam mit Gleichgesinnten ihren Interessen nachgehen wollen. Das können gemeinsame Hobbys sein, ehrenamtlicher Einsatz oder auch sportliche Betätigungen.

„Diese Netzwerke passen sehr gut in unser Strategieziel der Urbanität“, freut sich Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda über den ZWAR-Zuwachs in Herne. Bereits im vergangenen Jahr hatte sich ein solches Netzwerk in Eickel und Röhlinghausen gebildet. „Dort hatten wir einen guten Zulauf“, berichtet Dr. Martin Krause, Geschäftsführer des deutschen Roten Kreuzes Herne (DRK) und Wanne-Eickel. „Wir schaffen mit diesen Netzwerken Begegnungen auf Augenhöhe“, erklärt Ute Schünemann-Falke von der ZWAR-Programmstelle in Dortmund. „In Wanne-Süd haben wir einen anderen Ansatz gewählt“ erklären Bärbel Schulte von der Stadt Herne und Petra Urban vom DRK, den Weg der im dortigen Quartier eingeschlagen wird. „Dort wollen wir den Gedanken der Inklusion in den Mittelpunkt stellen“. Es geht also darum, Menschen mit Behinderungen stark zu integrieren. Wer Interesse hat, an der Gründungsveranstaltung teilzunehmen, ist herzlich eingeladen, am Mittwoch, 12. Juni 2019, um 18 Uhr in die Realschule an der Burg, Burgstraße 71, zu kommen.

In Röhlinghausen und Eickel ist das ZWAR-Netzwerk übrigens ein Erfolg. Dort gibt es 14 Gruppen, die sich regelmäßig treffen. Gut 80 Menschen sind in ihnen engagiert.