Meldung vom 12. Juni 2019

Ausstellung über Früh- und Zwangsverheiratung

Die Ausstellung „Mit dem Malstift gegen die geraubte Kindheit“ im Foyer der VHS Herne macht auf das Thema Früh- und Zwangsverheiratung aufmerksam.

Immer wieder sind Mädchen und junge Frauen von Zwangsverheiratung bedroht und betroffen, obwohl diese in Deutschland gesetzlich verboten ist. Trotzdem kommt es vor, dass religiöse Hochzeiten stattfinden, bei denen es kein Mindestalter gibt. Um auf dieses wichtige Thema aufmerksam zu machen, zeigen der Herner Mädchenarbeitskreis und die Gleichstellungsstelle der Stadt Herne die Ausstellung „Mit dem Malstift gegen die geraubte Kindheit“ von Terre des femmes-Menschenrechte für die Frau e.V. und YAKA KOOP. Im Rahmen von Malwettbewerben haben acht- bis 16-jährige Künstler*innen ihre Gedanken und Erlebnisse zu diesem Thema verarbeitet und so ist eine eindrucksvolle Ausstellung entstanden.

Die Ausstellung wird am 19. Juni 2019, um 12 Uhr, im Foyer der VHS Herne, Willi-Pohlmann-Platz 1, mit einem Fachvortrag über Zwangsverheiratung von Katja Jähnel vom Eine-Welt-Zentrum Herne „Beratungsstelle für Opfer von Menschenhandel“ und einem Mitmach-Angebot für Schüler*innen eröffnet. Vom 18. Juni bis 16. Juli 2019 ist die Ausstellung zu den üblichen Öffnungszeiten im Foyer der VHS Herne zu sehen.

Anmeldungen für Schulklassen nimmt Melanie Kampa bis zum 14. Juni 2019 per E-Mail an melanie.kampa@herne.de oder Telefon 0 23 23 / 16 – 28 36 entgegen.