Bildungsscheck

Berufstätige zu mehr Weiterbildung zu motivieren – das ist das Ziel des Bildungsschecks. Aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds übernimmt das Land NRW die eine Hälfte Ihrer Weiterbildungskosten (maximal bis zu 500 Euro pro Bildungsscheck), die andere Hälfte tragen Sie selbst (individueller Zugang) oder Ihr Arbeitgeber (betrieblicher Zugang).

In den Genuss können Beschäftigte in kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie Selbstständige kommen, die sich beruflich weiterbilden möchten. Ein Bildungsscheck im individuellen und ein Bildungsscheck im betrieblichen Zugang pro Kalenderjahr sind möglich. Das gilt auch, wenn Sie „nur“ einen Minijob haben oder in der Elternzeit sind. Auch Berufsrückkehrerinnen können einen Bildungsscheck beantragen. Sie müssen ihren Berufsweg wegen Kinderbetreuung oder Pflege von Angehörigen mindestens ein Jahr unterbrochen und dürfen keine Leistungsansprüche nach dem SGB III haben. Im individuellen Zugang können Sie nur dann einen Bildungsscheck bekommen, wenn Ihr zu versteuerndes Jahreseinkommen 40.000 Euro (80.000 Euro bei gemeinsam Veranlagten) nicht übersteigt; im betrieblichen Zugang gibt es keine Einkommensgrenze.

Sechs Bildungsberatungsstellen in Herne und Bochum helfen, den Weiterbildungsdschungel zu durchkämmen. Sie stellen auch den Bildungsscheck aus. Gefördert werden können Angebote rund um Sprachen, EDV, Schlüsselqualifikationen sowie fachspezifische Weiterbildungen. Nicht unter die Regelung fallen Hobby-Kurse oder arbeitsplatzbezogene Anpassungsqualifizierungen. Sie müssen die Weiterbildung bei einem anerkannten Träger der Weiterbildung absolvieren und sich vor Beginn einen Bildungsscheck ausstellen lassen.

Ulrike Hammerich
Telefon: 0 23 23 / 16 - 35 82
Telefax: 0 23 23 / 16 12 33 - 92 58
E-Mail: ulrike.hammerich@herne.de

Carina Schulte im Walde
Telefon: 0 23 23 / 16 - 31 74
E-Mail: carina.schulteimwalde@herne.de

Gleichstellungsstelle
E-Mail: gleichstellungsstelle@herne.de

Bildungsscheck

Mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und des Europäischen Sozialfonds

Europäischer Sozialfonds
Europäischer Sozialfond Nordrhein Westfalen
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