Geschlechtergerechte Sprache

Sprache ist ein Spiegel der Gesellschaft und schafft Realitäten. Was nicht benannt wird, ist mitunter weder wichtig noch existent. Allgemein gibt es eine starke männliche Prägung im allgemeinen Sprachgebrauch. Frauen werden oftmals nicht ausreichend berücksichtigt - weder in Wort noch Schrift.

"Frauen sind doch mitgemeint."
Dies ist eines der häufig angeführten Argumente gegen die Einführung und den Gebrauch einer geschlechtergerechten Sprache.
Gerade dieses Argument entlarvt die subtile Aufrechterhaltung althergebrachter Geschlechterverhältnisse, die das "männliche Prinzip" zur Leitkultur erheben.

Für die öffentliche Verwaltung gilt § 4 des Landesgleichstellungsgesetzes NRW.

„Gesetze und andere Rechtsvorschriften tragen sprachlich der Gleichstellung von Frauen und Männern Rechnung. In der inneren wie externen dienstlichen Kommunikation ist die sprachliche Gleichbehandlung von Frauen und Männern zu beachten. In Vordrucken sind geschlechtsneutrale Personenbezeichnungen zu verwenden. Sofern diese nicht gefunden werden können, sind die weibliche und die männliche Sprachform zu verwenden.“

Das Büro für Gleichstellung und Vielfalt berät, informiert und begleitet die Anwendung einer geschlechtergerechten Sprache und hat, zusammen mit dem Pressebüro der Stadt Herne, den „Leitfaden für eine gendergerechte Sprache bei der Stadtverwaltung Herne“ herausgegeben. Dieser soll den Mitarbeiter*innen bei der Anwendung einer geschlechtersensiblen Sprache in der täglichen Arbeit Unterstützung anbieten.

Zum Genderleitfaden (PDF, 291 KB)

Sabine Schirmer-Klug
Telefon: 0 23 23 / 16 - 22 05
Telefax: 0 23 23 / 16 - 12 33 92 58
E-Mail: gleichstellung-vielfalt@herne.de

Cordelia Neige
Telefon: 0 23 23 / 16 - 22 17
Telefax: 0 23 23 / 16 - 12 33 92 58
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Carina Schulte im Walde
Telefon: 0 23 23 / 16 - 31 74
Telefax: 0 23 23 / 16 – 12 33 92 58
E-Mail: carina.schulteimwalde@herne.de

Büro für Gleichstellung und Vielfalt
E-Mail: gleichstellung-vielfalt@herne.de

2021-02-26