Informationen zum Kita-Betrieb

Im Rahmen der Novelle des Bundesinfektionsschutzgesetzes bieten die Kindertageseinrichtungen in Herne ab Montag, 26. April 2021, bis auf weiteres ausschließlich eine bedarfsorientierte Notbetreuung. Dies ist eine Maßnahme im Rahmen der sogenannten Bundesnotbremse. Danach greift in Kreisen und kreisfreien Städten bei einer 7-Tages-Inzidenz von über 165 an drei aufeinanderfolgenden Tagen ein Betreuungsverbot mit bedarfsorientierter Notbetreuung.

Anspruchsberechtigt für die bedarfsorientierte Notbetreuung sind folgende Kinder und Familien:

  • Kinder, für die der Besuch eines Betreuungsangebotes aus Gründen des Kinderschutzes erforderlich ist. Das ist der Fall, wenn der Besuch der Kindertagesbetreuung als Folge einer familiengerichtlichen Entscheidung oder im Rahmen von Maßnahmen und Schutzplänen nach § 8a SGB VIII erforderlich ist sowie Kinder, die diese Angebote in Folge einer Entscheidung nach den §§ 27 ff. SGB VIII (Hilfen zur Erziehung) wahrnehmen.
  • Besondere Härtefälle in Absprache mit dem zuständigen Jugendamt.
  • Kinder aus belasteten Lebenslagen beziehungsweise deren Lebenssituation ggf. mit einem erhöhten Bedarf einhergeht und die einen besonderen individuellen Bedarf haben. Diese Familien werden von den Kindertagesbetreuungsangeboten aktiv angesprochen und eingeladen.
  • Kinder mit Behinderungen und Kinder, die von wesentlichen Behinderungen bedroht sind und bei denen dies von einem Träger der Eingliederungshilfe festgestellt wurde.
  • Kinder im letzten Jahr vor der Einschulung.
  • Kinder, deren Eltern die Betreuung nicht auf andere Weise sicherstellen können, insbesondere, wenn sie ihrer Erwerbstätigkeit nachgehen müssen. Eltern sollen Kinderbetreuung nur dann in Anspruch nehmen, wenn eine Betreuung nicht anderweitig sichergestellt werden kann. Für den Fall, dass Betreuung in Anspruch genommen wird, muss eine Eigenerklärung vorgelegt werden, dass eine Notbetreuung erforderlich ist (Muster anbei, vgl. Anlage 4).

Dokumente für die Umsetzung der neuen Regelungen im Bundesinfektionsschutzgesetz:

2021-04-23