Klimaanpassungskonzept

Der Klimawandel lässt sich in Nordrhein-Westfalen bereits heute deutlich nachweisen. So sind die durchschnittlichen Jahrestemperaturen seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1881 um 1,5 Grad Celsius angestiegen. Die Zunahme der durchschnittlichen Temperaturen ist verbunden mit einer deutlichen Zunahme von "Hitzetagen" und "Tropennächten". Insbesondere für ältere Menschen kann die Zunahme solcher Temperaturextreme zu gesundheitlichen Gefährdungen führen.

Der Temperaturanstieg begünstigt einen höheren Wassergehalt der Luft. Als Folge wird die Zunahme von Starkregen Ereignissen prognostiziert. Im Zusammenhang mit Sommergewittern können gewaltige Regenmassen innerhalb kurzer Zeit in einem eng begrenzten Gebiet niedergehen. Im Stadtgebiet von Herne kam es in 2013 und in 2014 zu einem solchen Ereignis.

Die Stadt Herne erarbeitet zurzeit ein Klimaanpassungskonzept. Mit dem Klimaanpassungskonzept wird das Ziel verfolgt, sich vor Ort auf die unvermeidbaren Folgen des Klimawandels einzustellen. Im Ergebnis soll eine Verbesserung der Anpassungsfähigkeit und der Erhalt der Funktionsfähigkeit städtischer Infrastrukturen sowie der urbanen Lebensqualität erreicht werden.

Das Klimaanpassungskonzept Herne wird im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert. Die Förderung erfolgt durch den Projektträger Jülich ( www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen ) unter dem Förderkennzeichen 03K05408. Das Klimaanpassungskonzept wird durch die Firma K.Plan Klima, Umwelt & Planung GmbH, Bochum erstellt.

Nationale Klimaschutzinitiative
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen und Bildungseinrichtungen.

Gefördert durch:

BMU
Nationale Klimaschutz Initiative

aufgrund eines Beschlusses
des Deutschen Bundestages.