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Tagesordnung - des Ausschusses für Kinder, Jugend und Familie  

Bezeichnung: des Ausschusses für Kinder, Jugend und Familie
Gremium: Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie
Datum: Do, 28.05.2015 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:15 - 17:30 Anlass: Sitzung
Raum: großer Sitzungssaal (Raum Nr. 30)
Ort: Rathaus Wanne

TOP   Betreff Vorlage

Ö 1  
Enthält Anlagen
Vorschlag zur Tagesordnung "Unterbringung von Kindern/Jugendlichen in stationären Einrictungen außerhalb von Herne" Anfrage der Linke-Fraktion- Hilfen zur Erziehung
2015/0321  
Ö 2  
Antrag der Fraktion Die Linke und Fraktion Piraten-AL - Aufwertung der Sozial- und Erziehungsberufe -
2015/0323  
    VORLAGE
   

 

Aufwertung der Sozial- und Erziehungsberufe


Sehr geehrter Herr Klonki,

DIE LINKE. Fraktion Herne/Wanne-Eickel und die Fraktion Piraten-AL bitten Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der kommenden Sitzung des Ausschusses für Kinder, Jugend und Familie zu nehmen.


Beschlussvorschlag

1.      Der Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie erklärt sich solidarisch mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Sozial- und Erziehungsberufen bei der Stadt Herne und unterstützt deren Forderung nach einer Höhergruppierung entsprechend ihrer tatsächlichen Arbeit.

2.      Der Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie bittet den Oberbürgermeister der Stadt Herne, im kommunalen Arbeitgeberverband seinen Einfluss zu nutzen, um schnellstmöglich für eine Tarifeinigung zu sorgen, die den Forderungen von verdi als Interessenvertretung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Sozial- und Erziehungsberufen entgegen kommt.

 

Begründung

Die Anforderungen an die Arbeit der Erzieher und Erzieherinnen in den Tagesstätten sind in dem letztem Jahrzehnt kontinuierlich angestiegen. Immer neue Bildungspläne regeln den Berufsalltag. Die Sozialraumorientierung als Konzept für Kindertageseinrichtungen wurde eingeführt. Viele Einrichtungen haben sich von der Tageseinrichtung für Kinder zu komplexen Familienzentren entwickelt.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der offenen Kinder- und Jugendarbeit haben sich in den letzten Jahrzehnten vom einrichtungsbezogenen Betreuungspersonal zu kollegialen Ansprechpartnerinnen und -partnern und zu (Lebens-)Beraterinnen und Beratern für alle Kinder- und Jugendlichen entwickelt. Sozialraumorientiert arbeiten sie, wenn andere frei haben.

Honoriert wurden diese Mehrleistungen nicht - weder durch eine angemessene Bezahlung noch durch veränderte Rahmenbedingungen. Der Personalschlüssel in allen Einrichtungen ist viel zu knapp bemessen. Für Dokumentation, Reflexion und Dialog, die zu Recht in allen Arbeitsfeldern ausgebaut wurden, bleibt kaum Zeit, obwohl es verlangt wird.

Das Gehalt in den Sozial- und Erziehungsberufen liegt aktuell auf dem Niveau von 1991 obwohl viele Kosten seitdem deutlich gestiegen sind.

Die Forderungen von verdi, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Sozial- und Erziehungsberufen entsprechend ihrer tatsächlichen Arbeit höher einzugruppieren, ist längst überfällig. Denn: Das muss drin sein! Der Wert der Arbeit bemisst sich nämlich nicht nur über verbale Anerkennung, sondern auch über ein angemessenes Gehalt.

 

 


 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

Drazan Nujic Gabriele Bitzer
DIE LINKE. Fraktion Fraktion Piraten-AL

 

 

   
    28.05.2015 - Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie
    Ö 2 - geändert beschlossen
   

 

Beschlussvorschlag:

Aufwertung der Sozial- und Erziehungsberufe


Frau Sopart, Herr Scholz und Herr Roßbach bitten den Beschluss zu erweitern, bzw. zu ergänzen. Der Beschluss stellt sich dann wie folgt dar:

1.      Der Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie erklärt sich solidarisch mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Sozial- und Erziehungsberufen bei der Stadt Herne und unterstützt deren Forderung nach einer Höhergruppierung entsprechend ihrer tatsächlichen Arbeit.

2.      Der Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie bittet den Oberbürgermeister der Stadt Herne, im kommunalen Arbeitgeberverband seinen Einfluss zu nutzen, um schnellstmöglich für eine Tarifeinigung zu sorgen, die den Forderungen von verdi, GEW und dbb als Interessenvertretung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Sozial- und Erziehungsberufen entgegen kommt.

3.      Dem Ausschuss ist bewusst, dass am Ende von Tarifkonflikten immer ein Kompromiss stehen wird. Im Interesse von Herner Kindern, Eltern und Erzieherinnen und Erziehern muss eine schnelle Einigung angestrebt werden. Die Tarifautonomie, die ein hohes Gut ist und Verfassungsrang besitzt, wird durch diesen Beschluss nicht angetastet.

4.      Die Landesregierung fordern wir auf, die Entscheidung der Träger durch eine Erhöhung der Kind-Pauschale, die auch zurzeit schon nicht auskömmlich ist, zeitnah zu erleichtern.

5.      Nach Beendigung des Streikes der ErzieherInnen wird die Verwaltung gebeten, die Elternbeiträge für die Streiktage zu erstatten.

Die vorgeschlagenen Änderungen werden durch die Antragsteller angenommen.

 

 


 

 

Es wird folgender geänderter Beschluss gefasst:

Beschluss:

1.      Der Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie erklärt sich solidarisch mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Sozial- und Erziehungsberufen bei der Stadt Herne und unterstützt deren Forderung nach einer Höhergruppierung entsprechend ihrer tatsächlichen Arbeit.

2.      Der Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie bittet den Oberbürgermeister der Stadt Herne, im kommunalen Arbeitgeberverband seinen Einfluss zu nutzen, um schnellstmöglich für eine Tarifeinigung zu sorgen, die den Forderungen von verdi, GEW und dbb als Interessenvertretung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Sozial- und Erziehungsberufen entgegen kommt.

3.      Dem Ausschuss ist bewusst, dass am Ende von Tarifkonflikten immer ein Kompromiss stehen wird. Im Interesse von Herner Kindern, Eltern und Erzieherinnen und Erziehern muss eine schnelle Einigung angestrebt werden. Die Tarifautonomie, die ein hohes Gut ist und Verfassungsrang besitzt, wird durch diesen Beschluss nicht angetastet.

4.      Die Landesregierung fordern wir auf, die Entscheidung der Träger durch eine Erhöhung der Kind-Pauschale, die auch zurzeit schon nicht auskömmlich ist, zeitnah zu erleichtern.

5.      Nach Beendigung des Streikes der ErzieherInnen wird die Verwaltung gebeten, die Elternbeiträge für die Streiktage zu erstatten.

 

 

 

 

 

 

 

 

Abstimmungsergebnis:

 

 

gesamt

SPD

CDU

Grüne

Linke

Piraten/AL

Sonstige

dafür:

13

4

2

1

1

1

4

dagegen:

0

0

0

0

0

0

0

Enthaltung:

0

0

0

0

0

0

0

 

Ö 3  
Antrag Fishermen`s Office - Örtliche Verlagerung der Offenen Arbeit (Kleiner Treff) "Konfitüre" aus der Schadeburgstr. 57 in das neue Gemeindehaus Sodingen, Mont-Cenis-Str. 327 -
2015/0324  
Ö 4  
Mitteilungen des Vorsitzenden und der Verwaltung    
Ö 5  
Anfragen der Ausschussmitglieder    
N 1     Mitteilungen des Vorsitzenden und der Verwaltung      
N 2     Anfragen der Ausschussmitglieder