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Auszug - Sachstand "Kulturhauptstadt Europas 2010" - Mündlicher Bericht -  

des Kultur- und Bildungsausschusses
TOP: Ö 1
Gremium: Kultur- und Bildungsausschuss Beschlussart: (offen)
Datum: Mi, 06.12.2006 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 17:40 Anlass: Sitzung
Raum: Jugendkunstschule Wanne-Eickel (Werkstatt ), Hauptstraße 257, 44649 Herne
Ort:
2006/0651 Sachstand "Kulturhauptstadt Europas 2010"
- Mündlicher Bericht -
     
 
Status:öffentlichVorlage-Art:öffentliche Beschlussvorlage
Verfasser:Scheibe, Manfred
Federführend:FB 32 - Kultur Bearbeiter/-in: Goldhahn, Denise
 
Wortprotokoll
Beschluss
Abstimmungsergebnis

Frau Thierhoff weist darauf hin, dass die EU in Brüssel am 13

Frau Thierhoff weist darauf hin, dass die EU in Brüssel am 13.11.2006 offiziell Essen für das Ruhrgebiet zur Kulturhauptstadt Europas 2010 ernannt habe. Geschäftsführer der von den Gesellschaftern Land NRW, Regionalverband Ruhrgebiet, Stadt Essen und Initiativkreis Ruhrgebiet getragenen „Kulturhauptstadt-GmbH“ werde Dr. Oliver Scheytt, der Moderator der Bewerbung und derzeitiger Kulturdezernent der Stadt Essen. Die geplante Einbindung eines künstlerischen Leiters sei noch nicht abschließend geregelt.

 

Anschließend gibt Frau Stieler-Hinz den Sachstandsbericht bezüglich der Herner Aktivitäten. Sie informiert über ein weiteres Treffen mit Vertretern sämtlicher Kanal-Anrainerstädte, über die Einbindung weiterer Partner, wie Wasser- und Schifffahrtsamt, Casinoverein, Heimat- und Naturkundemuseum sowie Recherchen zur Kanalgeschichte. Über das Netzwerk Rhein-Herne-Kanal werde die Stadt in Abstimmung mit den Anrainerstädten eine Projektskizze beim Kulturhauptstadt-Büro in Essen einreichen.

 

Des Weiteren informiert Frau Stieler-Hinz über die Pläne der Künstlerzeche Unser Fritz zur Anlage eines Kulturgartens und Sanierung der Maschinenhalle, die mit der Stadtplanung und dem Gebäudemanagement abgestimmt würden. Die Einreichung eines Projektantrages „Kulturgarten“ beim Kulturhauptstadt-Büro sei vorgesehen.

 

Das Projekt „Brückenskulptur“ von Gedeon Gerstner werde nach entsprechenden Recherchen bei der Stadtplanung und anderen relevanten Stellen in Abstimmung mit dem Künstler in Herne nicht weiterverfolgt. Der Künstler werde Kontakt zu Städten mit konkreteren Brückenplänen aufnehmen.

 

Dr. Falko Herlemann und Michael Kade würden in Kürze eine Broschüre zum Projekt „Alles fließt!“ erstellen und zur Kunstakquise einsetzen. Als ein möglicher Partner habe die Kunsthalle Recklinghausen besonderes Interesse bekundet.

 

Für einen Prototyp „Picknickareal“ sei Brigitte Mattkey von der Deutschen Steinkohle AG eine Fläche am Kanal überlassen worden. Die VHS werde das Projekt durch Einrichtung eines begleitenden Kurses unterstützen.

 

Unverändert sei der Sachstand zu den Projekten „Großfotos am Kanal“, „TWINS“, „Kulturschiff“ und „Kulturhanse“, wobei das letztgenannte Projekt bei Vorstellung durch das Essener Kulturhauptstadt-Büro im ungarischen Pécz auf großes Interesse gestoßen sei.

 

Frau Stieler-Hinz macht außerdem auf geplante Vernetzungen von Stadtbibliotheken mit der Aktion „Nacht der Bibliotheken“, Musikschulen mit dem Projekt „Jedem Kind sein Instrument“ und Stadtarchiven mit einer Gemeinschaftsausstellung zur Regionalgeschichte aufmerksam. Hier gebe es erste Überlegungen zwischen den Ruhrgebietsstädten, an denen sich auch die Herner Einrichtungen beteiligen würden. Gleiches gelte für die Jungendkunstschule Wanne-Eickel, die sich bei Konkretisierung in ein geplantes regionalübergreifendes Projekt des Regionalverbandes der Jugendkunstschulen einbringen werde. Weitere Beteiligungen seien vorgesehen seitens der Flottmann-Hallen an einer regionalen Jugendkunstausstellung und seitens des Emschertal-Museums an einer Sonderausstellung des Westfälischen Museums für Archäologie, bei der die Burgen an der Ruhr eine zentrale Rolle spielten.

 

Die geplanten Herner Projekte seien kürzlich der Kulturinitiative Herne vorgestellt worden, um bei den Mitgliedern für die Kulturhauptstadt-Idee zu werben und Möglichkeiten der Unterstützung aufzuzeigen. Anfang des Jahres 2007 werde es weitere Gespräche zwecks Zusammenarbeit mit verschiedenen städtischen Fachbereichen, Gesellschaften und anderen Multiplikatoren geben.

 

 


 

Abstimmungsergebnis: