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Auszug - Mitteilungen der Vorsitzenden und der Verwaltung  

des Kultur- und Bildungsausschusses
TOP: Ö 4
Gremium: Kultur- und Bildungsausschuss Beschlussart: (offen)
Datum: Mi, 06.12.2006 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 17:40 Anlass: Sitzung
Raum: Jugendkunstschule Wanne-Eickel (Werkstatt ), Hauptstraße 257, 44649 Herne
Ort:
 
Wortprotokoll
Beschluss
Abstimmungsergebnis
Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich Ausstellungen 2007, Flottmann_Museum (29 KB) PDF-Dokument (11 KB)    

Frau Fischer teilt mit, dass die nächste Ausschusssitzung am 07

Frau Fischer teilt mit, dass die nächste Ausschusssitzung am 07. Februar 2007 wegen der Hauhaltsberatung traditionell im Sitzungsraum 214 des Herner Rathauses stattfinden werde.

 

Frau Thierhoff weist auf die mit der Einladung zugestellten Bescheide über die Eintragung der Objekte Bebelstraße 22, Freiligrathstraße 10 und Siepenstraße 19 in die Denkmalschutzliste hin.

 

Herr Bockelmann informiert über die Einführung eines Qualitätsmanagements bei der VHS Herne. Gemeinsam mit zwölf Volkshochschulen der Rhein-Ruhr-Region, den Volkshochschulen Bochum, Dormagen, Düsseldorf, Essen, Gelsenkirchen, Krefeld, Oberhausen, Moers, Mönchengladbach, Neuss, Kaarst-Korschenbroich und Wesel sei im Juni 2006 für die Einführung eines Qualitätsmanagements ein gemeinsam entwickeltes Handbuch ohne Einschränkungen zertifiziert worden. Begonnen habe das Projekt vor gut zwei Jahren. Die Beteiligten hätten sich darauf verständigt, gemeinsam in die Einführung und Zertifizierung eines Qualitätsmanagementsystems nach einer bestimmten DIN-Norm einzusteigen. Es ei ein Verbundobjekt entstanden mit erstmals für kleine und große Volkshochschulen gemeinsam definierten Qualitätsstandards. Aktuell bereiteten sich die beteiligten Volkshochschulen auf die externen Audits vor Ort vor, um am Ende ein Einzelzertifikat zu erhalten. Der Audittermin für die VHS Herne sei für März 2007 geplant.

Ziel sei der Qualitätserhalt bzw. eine Qualitätssteigerung des Programmangebotes und der Dienstleistung auch unter sich verschlechternden Rahmenbedingungen. Im Mittelpunkt stünden die Erhaltung und Steigerung der Teilnehmerzufriedenheit. Erreicht werden sollte dies durch die Standardisierung bestimmter Arbeitsprozesse wie Anmeldung und Beratung, die Systematisierung von Planungsschritten bei der Programmvorbereitung oder die Evaluation durchgeführter Kurse. Für die Umsetzung in der VHS Herne nehme die Programmbereichsleiterin Monika Remmlinger die Aufgabe der Qualitätsbeauftragten wahr.

 

Herr Scheibe informiert über einen von der Bezirksvertretung Herne-Mitte an die Verwaltung erteilten Prüfauftrag bezüglich der Beschädigungen und möglicher Schutzmaßnahmen an den Lichtkunstobjekten auf der Bahnhofstraße. Der zuständige Fachbereich Tiefbau und Verkehr habe berichtet, dass das Lichtkunstobjekt von Günther Dohr an der Neustraße in den letzten zwei Jahren viermal beschädigt worden sei und Reparaturkosten von insgesamt mehr als 70.000,00 € entstanden wären. Die Schadensverursacher hätten in allen Fällen ermittelt und haftbar gemacht werden können. Eine Sicherung des Kunstwerkes durch Poller oder andere großförmige Gegenstände komme aus städtebaulichen bzw. gestalterischen Gesichtspunkten nicht in Betracht. Veränderungen am Kunstwerk, z. B. eine höhere Aufhängung der Glasobjekte, habe der Künstler nicht zugestimmt. Der Fachbereich Tiefbau und Verkehr werde nunmehr zwei herausnehmbare Edelstahlpfosten auf beiden Seiten mittig als Anfahrschutz einsetzen. Die Wirkung dieser Maßnahme müsse weiter beobachtet werden.

Das Lichtkunstobjekt „Lichtpunkt Herne“ von Jürgen Lit Fischer und Peter Bredenk an der Vinckestraße / Poststraße sei zweimal durch Vandalismus beschädigt worden. Dabei sei die Scheibe der Bodenleuchte zerstört worden. Der Einbau einer neuen Scheibe koste ca. 1.500,00 €. Zum Lichtkunstobjekt gehörten vier Sitzbetonblöcke, die gleichzeitig als Anfahrschutz dienen würden.

 

Des Weiteren nimmt Herr Scheibe Bezug auf die seinerzeitigen Beschlüsse des Kultur- und Bildungsausschusses über die Zuschussgewährung an Künstlergemeinschaften, private Theater, Vereine etc. und teilt mit, dass diese unter dem Vorbehalt der Mittelfreigabe gefasst worden seien. Bekanntlich sei der Haushalt in diesem Bereich nur in Höhe von 90% der vorgesehenen Mittel freigegeben. Aufgrund von Sachsponsoringleistungen seien an anderer Stelle Einsparungen möglich gewesen, die für eine Anhebung der Zuschussbeträge auf 95% hätten verwendet werden können.

 

Herr Weber weist darauf hin, dass derzeit als Perspektivplanung für den Standort Schloss Strünkede neue Konzepte

-          für Veränderungen im Bereich der Dauer- und Sonderausstellungen des Emschertal-Museums im Schloss,

-          zur Erweiterung des museumsspezifischen Angebotes (differenzierte Führungen und Vorträge, museumspädagogische Veranstaltungen, Workshops und anderes) und

-          zur Weiterentwicklung des in Fachkreisen Nordrhein-Westfalens und darüber hinaus als Standort für Druckgrafik und Zeichnung hocheingeschätzten Kunststandortes Städtische Galerie im Schlosspark

erarbeitet und im Frühjahr dem Kultur- und Bildungsausschuss zur Beratung vorgelegt würden.

 

Grundsätzliche Festlegungen dieser Planung würden in ein federführend vom Fachbereich Stadtgrün erarbeitetes Konzept zu planerischen Schwerpunkten für das Gelände um das Schloss Strünkede einschließlich der Gebäude einfließen, das unter anderem dem Planungsausschuss vorgelegt werde.

 

Ferner kündigt Herr Weber für das Frühjahr die Vorlage für eine moderate Anpassung der seit 1997 in unveränderter Höhe erhobenen Entgelte für Museumsführungen, Nutzung des Kaminzimmers, Durchführung von Kindergeburtstagen etc. an.

 

Herr Weber weist außerdem unter Hervorhebung besonderer Kooperationsprojekte und einzelner Ausstellungen auf die gesamte Ausstellungsplanung für das Jahr 2007 im Emschertal-Museum und in den Flottmann-Hallen hin.

(Die Gesamtübersichten sind der Niederschrift als Anlage 1 beigefügt.)

 

 


 

 

Abstimmungsergebnis: