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Auszug - Radfahren in Einbahnstraßen - Anfrage der Bezirksverordneten Kamm vom 23.02.2007 -  

der Bezirksvertretung des Stadtbezirks Herne-Mitte
TOP: Ö 11
Gremium: Bezirksvertretung Herne-Mitte Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Do, 08.03.2007 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 18:35 Anlass: Sitzung
Raum: großer Sitzungssaal (Raum 312)
Ort: Rathaus Herne
2007/0148 Radfahren in Einbahnstraßen
- Anfrage der Bezirksverordneten Kamm vom 23.02.2007 -
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Anfrage Rat
Verfasser:BVO Kamm, NicolaAktenzeichen:FB 11
Federführend:FB 11 - Rat und Bezirksvertretungen Beteiligt:FB 53 - Tiefbau und Verkehr
Bearbeiter/-in: Peter, Jochen   
 
Beschluss

Die Schulstraße ist schon seit einigen Jahren - trotz Einbahnstraßenregelung - für Radfahrer in beide Fahrtrichtungen befahrba

Die Schulstraße ist schon seit einigen Jahren - trotz Einbahnstraßenregelung - für Radfahrer in beide Fahrtrichtungen befahrbar. Nunmehr wurde diese Regelung auch in der Düngelstraße eingeführt. Bereits in der Sitzung der Bezirksvertretung Herne-Mitte vom 06.05.2004 wurde seitens der CDU-Fraktion angefragt, ob im Bereich der Schulstraße zur stärkeren Verdeutlichung dieser Regelung zusätzliche Verkehrszeichen für Autofahrer am Beginn der Einbahnstraße aufgestellt werden könnten. Dies ist seinerzeit jedoch nicht erfolgt.

 

Wir bitten daher die Verwaltung um die Beantwortung folgender Fragen:

 

1.       Wird mittlerweile beabsichtigt, solche zusätzlichen Verkehrszeichen aufzustellen?

2.       Wie hoch wären die Kosten für eine solche Maßnahme?

3.       Ist beabsichtigt, weitere Einbahnstraßen für Radfahrer in beide Fahrtrichtungen freizugeben?

 

 

Herr Becker antwortet:

 

Zunächst muss darauf hingewiesen werden, dass die Beschilderungen in der Schulstraße den Zweck verfolgen, den Durchgangsverkehr aus der Straße heraus zu halten und dieses keine Beschilderung für Einbahnstraßen ist. Deswegen ist an verschiedenen Stellen VZ 267 (Verbot der Einfahrt) angebracht und keine Einbahnstraße eingerichtet worden. Fahrzeuge, die im Straßenverlauf aus Einfahrten kommen, dürfen wie die Radfahrer fahren.

 

Zu Frage 1.:

Aus den genannten Gründen ist es nicht beabsichtigt zusätzliche Verkehrszeichen aufzustellen.

 

Zu Frage 2.:

Pro Schild wäre mit Kosten in Höhe von ca. 100 € plus zu rechnen.

 

Zu Frage 3.:

In der Projektgruppe Radverkehr wird ständig über die Öffnung weiterer Einbahnstraße für Radfahrer in beide Fahrtrichtung gesprochen.