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Auszug - Anfrage der AL-Fraktion vom 01.06.2007 "Weiterbildungsangebote der VHS an Betriebe"  

des Kultur- und Bildungsausschusses
TOP: Ö 10
Gremium: Kultur- und Bildungsausschuss Beschlussart: (offen)
Datum: Mi, 13.06.2007 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 18:45 Anlass: Sitzung
Raum: Kaminzimmer Schloss Strünkede
Ort: Karl-Brandt-Weg 5, 44629 Herne
2007/0368 Anfrage der AL-Fraktion vom 01.06.2007
"Weiterbildungsangebote der VHS an Betriebe"
     
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Anfrage
Verfasser:AL-Fraktion
Federführend:FB 32 - Kultur Bearbeiter/-in: Goldhahn, Denise
 
Wortprotokoll
Beschluss
Abstimmungsergebnis

 

1

  1. Welche Kooperationen mit Betrieben bestehen zur Zeit? Welche sind in Aussicht genommen bzw. geplant?

 

  1. Gehen wir richtig in der Annahme, dass es sich bei den Kooperationen vornehmlich um VHS-Angebote im PC- und im Sprachenbereich handelt?

 

  1. Kann davon gesprochen werden, dass insbesondere für klein- und mittelständische Betriebe die Sprachförderung von Mitarbeitern eine immer größere Bedeutung einnimmt? Lässt sich eine solche Tendenz bei Nachfragen für Kooperationsangebote feststellen?

 

Abstimmungsergebnis:

Zu 1.

Zur Zeit bestehen zu fünf Betrieben bzw. Einrichtungen Kooperationsbeziehungen. Es sind dies ein mittelständischer Betrieb, ein internationales Unternehmen, ein Filialunternehmen sowie zwei Wohlfahrtsverbände

Weitere sind zur Zeit nicht in Planung.

 

Zu 2.

Bei den drei Betrieben werden Schulungen im  Sprachenbereich durchgeführt (Englisch und Deutsch als Fremdsprache), bei den beiden Wohlfahrtsverbänden sind es berufsübergreifende Angebote im Themenbereich “Übergang in den Beruf”. PC-Kurse werden zur Zeit nicht durchgeführt.

 

Zu 3.

Der gesamte Sprachenbereich der Volkshochschule wächst  seit einigen Jahren an, insbesondere der Bereich Deutsch als Fremdsprache (Integrationskurse). Unsere Erfahrung ist,  dass an den Fremdsprachenkursen verstärkt auch Mitarbeiter/innen von Klein- und Mittelbetreiben teilnehmen. Die Zahl der Kooperationen mit den Betrieben hat sich in den letzten Jahren nicht verändert.

 

 

Frau Szelag fragt unter Bezugnahme auf die Beschlüsse in den unterschiedlichen Gremien zum Umbau der ehemaligen Maschinenhalle der Schachtanlage Unser Fritz II/III, inwieweit sich der Sachstand im Hinblick auf einen behindertengerechten Zugang zum Veranstaltungsraum und zu den Toiletten geändert habe.

 

Herr Weber verweist auf die Zuständigkeit des Gebäudemanagements Herne und sichert die Einholung von Informationen zu.

 

Protokollhinweis:

 

 

 

 

 

Herr Klonki fragt mit der Bitte um Beantwortung im Protokoll, ob die Sternwarte nach wie vor für ihre Arbeit von der VHS jährlich einen Zuschuss von 1.900,00 € erhalte und darüber hinaus noch je Semester drei öffentliche Vorträge mit Beteiligung der VHS stattfinden.

 

Protokollhinweis:

 

Die Astronomische Arbeitsgemeinschaft erhält nach wie vor jährlich eine Zuschusszahlung in Höhe von 1.900,00 € zu den Pacht- und Nebenkosten. Dieser Betrag ist im Haushalt der VHS enthalten.

Des Weiteren führt die VHS in Kooperation mit der Astronomischen Arbeitsgemeinschaft pro Semester drei Astronomie-Vorträge in den Räumlichkeiten der Sternwarte durch. Die Vorträge sind seit vielen Jahren fester Bestandteil des Programmbereichs “Umwelt, Naturwissenschaft, Technik”. Sie werden im Programmheft der VHS angekündigt und die VHS zahlt die Honorarkosten in Höhe von 80,00 € pro Vortrag.

Mit diesen Veranstaltungen unterstützt die VHS die Aktivitäten der Astronomischen Arbeitsgemeinschaft zur Vermittlung astronomischer Kenntnisse in Kombination mit den Beobachtungsmöglichkeiten der Sternwarte und trägt damit auch zu einem höheren Bekanntheitsgrad der Sternwarte bei.

Die durchschnittliche Zahl der Besucher der VHS-Vorträge ist leicht gesunken, die Besucherzahl bei den öffentlichen Beobachtungen und Sonderveranstaltungen ist in den letzten Jahren weitgehend konstant geblieben. Die speziellen Aktionen für Kinder sind dagegen im Jahr 2005 eingestellt worden.

Die VHS wird in nächster Zeit ein Gespräch mit der Astronomischen Arbeitsgemeinschaft über die weitere Entwicklung der Sternwarte führen. Aus Sicht der VHS wäre u.a. eine Zusammenarbeit mit den Herner Schulen anzustreben, mit dem Ziel, das Interesse der Schülerinnen und Schüler an den diversen Fachgebieten der Astronomie zu wecken.

 

Herr Klonki fragt unter Hinweis auf die bevorstehende Einführung des Neuen Kommunalen Finanzmanagements (NKF) ab dem Jahr 2009, wie das NKF den Kulturbereich berühre. Wie werde z. B. die Erfassung des städtischen Kunstbesitzes vorgenommen, wer bewertet nach welchen Grundsätzen ? Er bittet ebenfalls um Beantwortung im Protokoll.

 

Protokollhinweis:

 

Mit Einführung des NKF wird eine grundsätzlich neue Darstellung des Produktbereiches “Kultur” im Haushaltsplan erfolgen.

 

Für die Bewertung von Vermögensgegenständen, den Kunstbesitz eingeschlossen, gelten insbesondere die §§ 32 bis 34 und 53 bis 57 der NKF GemHVO.

 

Orientierungspunkte sind hier “Vorsichtige Einzelbewertung”, “Versicherungswert” aber ggf. auch “Erinnerungswert”. Einen Sonderfall stellen Erwerbungen, Schenkungen und Spenden jüngeren Datums dar, hier speziell wenn Spendenbescheinigungen ausgestellt wurden.

 

Gegenwärtig wird eine grundsätzliche Neuinventarisierung des städtischen Kunstbesitzes vorgenommen.

 

Die bilanzielle Bewertung erfolgt in enger Abstimmung mit der Projektgruppe NKF. In diesem Zusammenhang soll die Abstimmung von Details noch im laufenden Jahr beginnen. Konkretere Angaben sind zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht möglich.