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Auszug - Bestandsanalyse der vorhandenen Lichtzeichenanlagen - mündlicher Bericht der Verwaltung -  

des Ausschusses für Planung und Stadtentwicklung
TOP: Ö 3
Gremium: Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Di, 16.10.2007 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 17:28 Anlass: Sitzung
Raum: kleiner Sitzungssaal (Raum 214)
Ort: Rathaus Herne
2007/0582 Bestandsanalyse der vorhandenen Lichtzeichenanlagen
- mündlicher Bericht der Verwaltung -
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Berichtsvorlage
Verfasser:Herr Broja, 2349
Federführend:FB 53 - Tiefbau und Verkehr Bearbeiter/-in: Bensel, Heike
 
Beschluss
Abstimmungsergebnis

Derzeit befinden sich 162 Lichtsignalanlagen (133 Siemens, 29 Signalbau Huber) in unserem Stadtgebiet

Derzeit befinden sich 162 Lichtsignalanlagen (133 Siemens, 29 Signalbau Huber) in unserem Stadtgebiet. Von diesen 162 gehören 27 LSA dem Landesbetrieb NRW.

 

Von diesen 162 LSA sind insgesamt 87 LSA abgekündigt (davon 15 LSA Straßen NRW). Bei 38 LSA (davon 6 LSA Straßen NRW) sind Ersatzteile teilweise noch vorhanden, bei 49 LSA (davon 9 LSA Straßen NRW) gibt es keine Ersatzteile mehr. Diese Altanlagen befinden sich in einem sehr bedenklichen Zustand. Mit einem Ausfall ist jederzeit zu rechnen.

 

Die Stadt Herne hat einen Zuschussantrag (ÖPNV 3. BA) für 31 LSA gestellt. Die geschätzten Kosten für diesen Umbau der LSA liegen bei ca. 3,4 Mio. Euro.

 

Bei jeder größeren Baumaßnahme wird geprüft, ob die vorhandene Knotenverkehrsregelung den Gegebenheiten noch entspricht (z. B. Knotenpunkt Sodinger Straße / Castroper Straße).

 

Aufgrund veränderter Verkehrsverhältnisse wird nach Rücksprache mit der Polizei und der Verkehrslenkung entschieden, ob eine Signalisierung weiterhin erforderlich erscheint (z. B Knotenpunkt Stöckstraße / Gelsenkircher Straße). Weitere Knotenpunkte werden noch untersucht.

 

Die Frage von Nachtabschaltungen ist immer unter dem Aspekt einer möglichen Unfallgefährdung der Verkehrsteilnehmer, Energieeinsparungen und Umweltbelastungen zu betrachten. Unstrittig ist dabei, dass die Verkehrssicherheit immer das vordringliche Kriterium bei der Abwägung zusätzlicher Abschaltungen sein muss. In unserer Stadt sind 50 % der Anlagen nachts abgeschaltet. Es werden weitere Anlagen überprüft, die nachts abgeschaltet werden könnten. Dabei ist eine sorgfältige Überprüfung eines jeden Einzelfalles erforderlich, weil durch abgeschaltete LSA eine deutlich erhöhte Unfallwahrscheinlichkeit besteht.

 

Erfahrungen anderer Städte haben gezeigt, dass eine ausgeschaltete LSA ohne Blinken in der Nebenrichtung die Unfallzahlen steigen lässt.

Die Stromeinsparungen durch diese Maßnahme ist sehr gering, da das Steuergerät der Anlage permanent am Stromkreis angeschlossen ist (Stand-by-Modus). Es wird somit nur die Anzahl der blinkenden Lampen bei dem Stromverbrauch berücksichtigt.

 

Weiterhin wurde ein Konzept erarbeitet, um 51 LSA in LED-Technik umzurüsten. Es sollen die laufenden Kosten bei der Wartung, Stromverbrauch und dem Lampentausch eingespart werden. Durch diese Einsparungen ist es möglich diese Umrüstung kostenneutral zu finanzieren.

 

 

Der Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung nimmt die von Herrn Broja  (Fachbereich 53 / Tiefbau und Verkehr) vorgetragene Bestandsanalyse der vorhandenen Lichtzeichenanlagen  als Zwischenbericht zur Kenntnis.

 

Abstimmungsergebnis:

Zur Kenntnis genommen