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Auszug - Ausbau der Kinderbetreuung für Kinder unter drei Jahren in Herne  

des Jugendhilfeausschusses
TOP: Ö 6
Gremium: Jugendhilfeausschuss Beschlussart: beschlossen
Datum: Di, 30.10.2007 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 18:40 Anlass: Sitzung
Raum: Sportjugendhaus am Westring,
Ort: Westring 263, 44629 Herne
2007/0627 Ausbau der Kinderbetreuung für Kinder unter drei Jahren in Herne
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:öffentliche Beschlussvorlage
Federführend:FB 42 - Kinder-Jugend-Familie Bearbeiter/-in: Sukowski, Ivonne
 
Beschluss
Abstimmungsergebnis

Der Jugendhilfeausschuss beschließt:

Der Jugendhilfeausschuss beschließt:

1. Die Verwaltung des Jugendamtes (Fachbereich Kinder, Jugend, Familie) wird beauftragt, den weiteren Ausbau der Betreuungs- und Bildungsangebote für Kinder unter drei Jahren zu planen und dem Jugendhilfeausschuss spätestens in der Sitzung im Januar 2008 ein entsprechendes Planungs- und Maßnahmenkonzept vorzulegen.

Zielsetzung ist eine bedarfsorientierte Vollversorgung mit Zwischenschritten von 20 % für das Jahr 2010 (Tagesbetreuungsausbaugesetz) und 35 % für 2013 (Bund – Länder – Abkommen). Damit sollen die Voraussetzungen für den vorgesehenen Rechtsanspruch auf Betreuungsplätze im Jahre 2013 geschaffen werden.

2. Das Planungskonzept berücksichtigt die bisherigen Beschlüsse des Rates und des Jugendhilfeausschusses und ergänzt und systematisiert diese auf der Grundlage der Rahmenbedingungen, die künftig durch das neue KIBIZ und das Bund – Länder – Abkommen („Krippengipfel“) gesetzt werden. Die Planungen sind mit den freien Trägern abzustimmen.

 

3. Die Planungen sollen folgenden Anforderungen entsprechen:

a)      Das Angebot soll flächendeckend sein (auch erwartbare Lücken wie z.B. Herne-Mitte sind zu berücksichtigen)

b)      Bei den Gruppenstrukturen ist darauf zu achten, dass insbesondere die z. Zt. nach KIBIZ vorgesehene Gruppenform II favorisiert wird.

c)      Neben den freien Trägern sollen auch insbesonders städtische Einrichtungen ein ausreichendes Angebot bereitstellen.

d)      Bei der weiteren Ausbauplanung sind vorrangig Lösungen und Maßnahmen zu entwickeln, die im institutionellen Rahmen liegen. Die Stadt Herne orientiert sich dabei möglichst an den gesetzlichen Vorgaben des TAG (Tagesbetreuungsausbaugesetz), wobei die Tagespflege angemessen zu berücksichtigen ist.

e)      Die Öffnungszeiten sind so zu strukturieren, dass sie den Bedürfnissen der berufstätigen Eltern entsprechen.

 

4. Die Gesamtplanung ist in einer Maßnahmenplanung zu konkretisieren, die für die einzelnen Jahre des Planungszeitraumes den Ausbau beschreibt.

 

5. Das Planungskonzept enthält einen Finanzierungsplan, der Investitions- und Betriebskosten ausweist und die erwartbaren Eigenanteile der Stadt bestimmt. Die Umsetzung ist davon abhängig, dass öffentlich zugesagte anteilige  Finanzierungen des Bundes und Landes geleistet werden.

Außerdem sind Aussagen zur Personalplanung und Personalentwicklung erforderlich.

 

 

Abstimmungsergebnis:

Abstimmungsergebnis:

 

dafür:

13

dagegen:

-

Enthaltung:

-