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Auszug - Parkmöglichkeiten am Kulturkanal 2010 - Anfrage des Bezirksverordneten Purwin vom 22.10.2008 -  

der Bezirksvertretung des Stadtbezirks Wanne
TOP: Ö 4
Gremium: Bezirksvertretung Wanne Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Di, 04.11.2008 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 17:28 Anlass: Sitzung
Raum: großer Sitzungssaal (Raum Nr. 30)
Ort: Rathaus Wanne
2008/0611 Parkmöglichkeiten am Kulturkanal 2010
- Anfrage des Bezirksverordneten Purwin vom 22.10.2008 -
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Anfrage SPD
Verfasser:BVO Purwin, UweAktenzeichen:FB 11
Federführend:FB 11 - Rat und Bezirksvertretungen Beteiligt:FB 32 - Kultur
 
Wortprotokoll
Beschluss

Im Jahre 2010 bei der Europäischen Kulturhauptstadt will sich auch Herne an zahlreichen Vorhaben in allen Sparten beteiligen

Im Jahre 2010 bei der Europäischen Kulturhauptstadt will sich auch Herne an zahlreichen Vorhaben in allen Sparten beteiligen. Die WAZ berichtete unter anderem am Dienstag den 14. Oktober darüber. Zu diesem Großereignis werden viele Menschen aus allen Ländern erwartet.

Ein Schwerpunkt der zahlreichen Vorhaben wird der Rhein-Herne-Kanal rund um die Künstlerzeche Unser-Fritz mit  dem neuen Schiffsanleger sein.

 

 

Ich bitte die Verwaltung um Beantwortung folgender Frage:

 

Ist es von der Stadt Herne angedacht für Besucher mit Wohnmobilen oder Wohnwagen

in der Nähe des Rhein-Herne-Kanal entsprechende Parkmöglichkeiten mit sanitären Einrichtungen anzulegen?

 

 

Herr Telkemeier gibt folgende Antwort:

 

Die Stadt Herne beabsichtigt nicht, einen Standplatz für Wohnmobile und Wohnwagen für Besucher der Kulturhauptstadt anzulegen oder planerische zu berücksichtigen.

Die Chance für eine solche Anlage wurde bereits im Rahmen der Fußballweltmeisterschaft 2006 geprüft. Die Stadt Herne hatte trotz inhaltlicher Vorbehalte privaten Interessenten die Zusicherung gegeben, ein solches Vorhaben zu unterstützen.

Obwohl der Kundenkreis für eine solche Anlage im Rahmen der Fußballweltmeisterschaft sicher größer ist als im Rahmen der Kulturhauptstadt, scheiterten alle Versuche an den Kosten.

Der Aufwand für den Bau und den Betrieb einer solchen Anlage entspricht in keiner Weise den zu erwartenden Einnahmen.

Inzwischen steht das einzig taugliche Grundstück am Kanal im Bereich Friedrich der Große auch nicht mehr zur Verfügung.