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Auszug - Verkehrsführung/Beschilderung von Fahrradwegen auf der Burgstraße - Anfrage des Bezirksverordneten Steinharter vom 07.10.2008 -  

der Bezirksvertretung des Stadtbezirks Eickel
TOP: Ö 15
Gremium: Bezirksvertretung Eickel Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Do, 06.11.2008 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 18:55 Anlass: Sitzung
Raum: Eickeler Markt 1
Ort: Bürgersaal des Sud- und Treberhauses
2008/0575 Verkehrsführung/Beschilderung von Fahrradwegen auf der Burgstraße
- Anfrage des Bezirksverordneten Steinharter vom 07.10.2008 -
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Anfrage FDP
Verfasser:BVO Steinharter, UlrichAktenzeichen:FB 11
Federführend:FB 11 - Rat und Bezirksvertretungen Beteiligt:FB 53 - Tiefbau und Verkehr
 
Wortprotokoll
Beschluss

Der Fahrradweg auf der Burgstraße (von Kreuzung Hauptstraße in Richtung Realschule) endet zwischen den Haus-Nummern 8/10 ohne

Der Fahrradweg auf der Burgstraße (von Kreuzung Hauptstraße in Richtung Realschule) endet zwischen den Haus-Nummern 8/10 ohne weitere Kennzeichnung. Die Weiterfahrt ist nicht geregelt: Entweder Weiterbenutzung des Bürgersteigs oder über den abgesenkten Bordstein einer Hofeinfahrt direkt auf die Straße, wo man hier dann sofort parkenden Autos ausweichen muss (erhöhtes Gefährdungspotenzial!). Die FDP stellt folgende Frage:

 

1)  Wie kann eine gefahrlose Verkehrsführung für Fahrradfahrer an dieser Stelle geregelt werden?

 

Der Fahrradweg in entgegengesetzter Fahrtrichtung (von Realschule in Richtung Altenheim) wird in Höhe der gegenüberliegenden Hausnummer 46 auf  die Fahrbahn geführt (hier parken dann gleich sofort Autos); ein kleines Schild weist darauf hin, dass der Bürgersteig für die Fahrradnutzung freigegeben ist. Die FDP stellt folgende Fragen:

 

2)  Kann die Abpflasterung auf die Fahrbahn nicht beseitigt werden, da die gekennzeichnete Führung des Fahrradweges sehr irreführend ist?

 

3)  Wie kann im weiteren Verlauf eine (für Fahrradfahrer und Fußgänger) gefahrlose Verkehrsführung geregelt werden, da kurz vor dem Eingang zum Altenheim die gesamte "Verkehrsfläche" auf dem Bürgersteig durch ein Wartehäuschen der Bushaltestelle und eine ausgehängte Infotafel der Fahrplanauskunft sehr stark verengt wird?

 

 

Herr Lieder antwortet wie Folgt:

 

Zu Frage 1

Auf Grund der Breite des vorhandenen Gehwegs wird von der Verwaltung vorgesehen, den Radweg bis zur nächsten Einfahrt weiter zu führen und dann in den fließenden Verkehr überzuleiten. Dazu muss eine Markierung aufgebracht werden, die gleichzeitig das Parken in dem Bereich verhindern soll.

 

Zu Frage 2

Die Verwaltung ist der Meinung, dass in dem Bereich die Abpflasterung beibehalten werden soll, da die Alltagsradler die Möglichkeit haben, an dieser Stelle den Gehweg zu verlassen und mit dem IV die Fahrbahn zu nutzen. Radfahrern, die sich auf dem Gehweg wohler fühlen, sollte durch „Radfahrer frei“ die Möglichkeit gegeben werden, den Gehweg zu nutzen.

 

Zu Frage 3

Die Linie 385 verkehrt stündlich. Es sind dort 5 Einsteiger pro Tag verzeichnet. Der Haltestellenpfosten dient als Haltepunkt für die Busse und muss von den Fahrern erkannt werden. Deshalb kann der Mast nicht nach hinten versetzt werden. Auf Grund vorgenannter Zahlen sieht die Verwaltung keine Gefährdung für Radfahrer oder Fußgänger.

 

 

Herr Steinharter fragt, ob es nicht möglich ist, den Infobereich für Fahrgäste ein wenig zu versetzen. Herr Lieder betont, dass die damit verbundenen Kosten unverhältnismäßig hoch sein würden.