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Auszug - Baumscheiben Eickeler Markt - Anfrage der Bezirksverordneten Majchrzak-Frensel vom 14.10.2008 -  

der Bezirksvertretung des Stadtbezirks Eickel
TOP: Ö 6
Gremium: Bezirksvertretung Eickel Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Do, 06.11.2008 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 18:55 Anlass: Sitzung
Raum: Eickeler Markt 1
Ort: Bürgersaal des Sud- und Treberhauses
2008/0613 Baumscheiben Eickeler Markt
- Anfrage der Bezirksverordneten Majchrzak-Frensel vom 14.10.2008 -
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Anfrage SPD
Verfasser:BVO Elisabeth Majchrzak-Frensel
Federführend:FB 11 - Rat und Bezirksvertretungen Beteiligt:FB 55 - Stadtgrün
Bearbeiter/-in: Pfitzner, Anette   
 
Wortprotokoll
Beschluss

Auf der Straße Eickeler Markt befinden sich in Höhe der Hauptstraße, Ecke Schultenhof und vor dem Platz des Sud- und Treberhau

Auf der Straße Eickeler Markt befinden sich in Höhe der Hauptstraße, Ecke Schultenhof und vor dem Platz des Sud- und Treberhauses Baumscheiben. Diese sind ummauert und mit einer Sitzbank versehen.

Vermutlich durch das Wurzelwachstum sind erhebliche Risse festzustellen. Sie wurden in der Vergangenheit provisorisch repariert.

 

Ich bitte die Verwaltung um die Beantwortung folgender Fragen:

 

1.         Ist durch diesen Zustand die Verkehrssicherheit gefährdet?

2.         Kann diese Einfassung entfernt werden beim gleichzeitigen Erhalt der Bäume?

3.         Wann ist mit der Umsetzung zu rechnen?

 

 

Herr Kammann-Heidtmann führt hierzu aus:

 

Zu Frage 1

Nein, zum derzeitigen Zeitpunkt ist die Verkehrssicherheit nicht gefährdet.

 

Zu Frage 2

Die Baumart (Robinie) ist für die beengten Verhältnisse in dem Hochbeet nicht geeignet. Diese Erfahrung haben wir in den letzten Jahren schon häufiger gemacht.

 

Es bietet sich nach heutigem Kenntnisstand nur eine Lösung an. Die Bäume und die Hochbeete sollten entfernt, niveaugleiche Baumscheiben angelegt und eine andere (kleinere) Baumart gepflanzt werden.

 

Zu Frage 3

Die Maßnahme wird in der jetzt beginnenden Pflanzsaison durchgeführt und voraussichtlich im April 2009 abgeschlossen sein.

 

 

Frau Majchrzak-Frensel erkundigt sich, warum sich die Verwaltung seinerzeit überhaupt für die Baumart „Robinie“ entschieden hat. Herr Kammann-Heidtmann weist darauf hin, dass die Bäume bereits 25 bis 30 Jahre alt sind. Damals war nicht abzusehen, dass sie ein derartiges Wurzelwerk entwickeln würden.

 

Herr Haschek fragt, ob die gemauerte Baumscheibe erhalten bleibt. Herr Kammann-Heidtmann führt aus, dass die Baumscheiben nicht vergrößert werden können. Insofern ist geplant, dort kleinere Bäume einzupflanzen.

 

Herr Haschek fragt weiterhin, ob die Baumscheibe nicht gänzlich entfernt werden kann. Frau Majchrzak-Frensel fügt hinzu, dass zumindest die Ummauerung abgebaut werden sollte. Herr Kammann-Heidtmann sagt zu, dass die Verwaltung die Ummauerung entfernen und kleinere Bäume in die dann ebenerdige Baumscheibe einpflanzen wird.

 

Frau Reinke erkundigt sich, ob der Umfang der Bäume so klein ist, dass sie nicht mehr unter die Baumschutzsatzung fallen. Herr Kammann-Heidtmann bestätigt dies.