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Auszug - Kulturentwicklungskonzept 2008  

des Kultur- und Bildungsausschusses
TOP: Ö 2
Gremium: Kultur- und Bildungsausschuss Beschlussart: (offen)
Datum: Mi, 19.11.2008 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 18:00 Anlass: Sitzung
2008/0663 Kulturentwicklungskonzept 2008
     
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Berichtsvorlage
Verfasser:Scheibe, Manfred
Federführend:FB 32 - Kultur Bearbeiter/-in: Goldhahn, Denise
 
Wortprotokoll
Beschluss
Abstimmungsergebnis

 

 

Es wird folgender Beschluss gefasst:

Herr Weber stellt unter Verweis auf das vorgelegte Kulturentwicklungskonzept 2008 als besondere Handlungsfelder des Fachbereiches Kultur für die kommenden Jahre den Bereich Schule und Kultur bzw. die kulturelle Bildung allgemein sowie die stadtteilbezogene Kulturarbeit unter Berücksichtigung von Migrations- bzw. Integrationsaspekten heraus. Auch der Förderung von privaten Initiativen, dem Ausbau von Kooperationsvorhaben sowie einer verstärkten Interkommunalen Zusammenarbeit werde in den kommenden Jahren eine noch höhere Bedeutung zukommen. Ebenso erfordere die demografische Entwicklung besondere Maßnahmen.

 

Das Kulturentwicklungskonzept in der ausführlichen Ausarbeitung sei Basis für den komprimierten „Baustein Kultur“ zu den demnächst in bürgerschaftlichen Gremien zur Beratung anstehenden allgemeinen Leitlinien zur Stadtentwicklung 2015 gewesen.

 

Aus dem Kreis der Ausschussmitglieder wird unter anderem angeregt, die in privater Trägerschaft geführte Jugendkunstschule Wanne-Eickel als Teil der förderungswürdigen kulturellen Infrastruktur namentlich hervorzuheben. Außerdem sollten möglichst weitere Orte genannt werden, in denen dauerhaft oder temporär kulturelle Aktivitäten – von Ausstellungen bis zu Konzerten – stattfinden, wie z. B. der ehemalige Wartesaal im Bahnhof Herne, der Musikertreff „Auf dem Stennert“ oder die Krankenhaus-Galerien.

 

Herr Weber erklärt, dass ein solches Konzept nicht alle Einzelaspekte erfassen könne und die Erwähnung bestimmter Einrichtungen, Partner oder Aktivitäten vielfach beispielhaft und keinesfalls abschließend anzusehen sei. Das Kulturentwicklungskonzept sei ein offener Prozess und werde durchaus Ergänzungen aufnehmen. Deshalb sei die Kulturverwaltung für derartige Hinweise dankbar.

 

Der Kultur- und Bildungsausschuss nimmt das Kulturentwicklungskonzept 2008 zur Kenntnis, hebt insgesamt die gute Arbeit des Fachbereiches Kultur hervor und sieht in dem Handlungsrahmen eine realistische Zielplanung für die kommenden Jahre.

 

Abstimmungsergebnis: