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Auszug - Ampelschaltung "Grüne Welle" auf der Dorstener Straße/Stadtgrenze zu Bochum - Anfrage des Bezirksverordneten Steinharter vom 18.11.2008 -  

der Bezirksvertretung des Stadtbezirks Eickel
TOP: Ö 11
Gremium: Bezirksvertretung Eickel Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Do, 04.12.2008 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 17:27 Anlass: Sitzung
Raum: Eickeler Markt 1
Ort: Bürgersaal des Sud- und Treberhauses
2008/0716 Ampelschaltung "Grüne Welle" auf der Dorstener Straße/Stadtgrenze zu Bochum
- Anfrage des Bezirksverordneten Steinharter vom 18.11.2008 -
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Anfrage FDP
Verfasser:BVO Ulrich Steinharter
Federführend:FB 11 - Rat und Bezirksvertretungen Beteiligt:FB 53 - Tiefbau und Verkehr
 
Beschluss

Auf der Dorstener Straße sind die entsprechenden Ampelphasen im gesamten Straßenverlauf auf beiden Stadtgebieten/in beiden Fahrtrichtungen einander angepasst, d

Auf der Dorstener Straße sind die entsprechenden Ampelphasen im gesamten Straßenverlauf auf beiden Stadtgebieten/in beiden Fahrtrichtungen einander angepasst, d.h. im Sinne einer zügigen Verkehrflusses auf "Grüne Welle" geschaltet. Lediglich auf dem kurzen Weg zwischen den Kreuzungen Dorstener Straße/Herzogstraße (Eickel) und Dorstener Straße/Herzogstraße (Stadtgebiet Bochum, Avia-Tankstelle) ist diese Regelung unterbrochen und sind die Ampelphasen in beiden Fahrtrichtungen nicht auf "Grüne Welle" geschaltet.

 

Die FDP stellt in diesem Zusammenhang folgende Frage:

 

         Ist es im Sinne eines zügigen Verkehrsflusses und damit einer

         Reduzierung von Schadstoffen nicht möglich, auf dem genannten

         Stück die Ampelphasen auf "Grüne Welle" zu schalten?

 

Herr Lieder antwortet wie folgt:

 

Die Grüne Welle wird durch Koordinierung der Signalprogramme benachbarter Knotenpunkte erreicht. Dabei werden die Freigabezeiten in Fahrtrichtung hintereinander liegender Knotenpunkte durch Freigabezeitversätze aufeinander abgestimmt. Für die unterschiedlichen Belastungen im Tagesverlauf werden unterschiedliche Signalprogramme mit anderen Umlaufzeiten verwendet. Der Signalprogrammwechsel wird von der Wochenautomatik gesteuert. Die Umlaufzeiten sowie die Wochenautomatik sind aufgrund der spezifischen Verkehrsbelastungen und der Verkehrskonzepte der jeweiligen Stadt entwickelt worden. Somit hat jede Stadt ihre eigenen Umlauf- und Schaltzeiten der Signalprogramme. Die Problematik besteht darin, dass die Stadt Herne von vielen Nachbarstädten umgeben ist. Es müssten in allen Städten die gleichen Umlaufzeiten sowie zur selben Zeit der Programmwechsel stattfinden. Diese Anpassungen der Wellen im komplexen Verkehrsnetz der jeweiligen Stadt haben einen hohen planerischen Aufwand zur Folge.

 

Wenn es trotzdem gelingen würde all das anzupassen, würde eine Änderung in der Grünen Welle der einen Stadt Auswirkungen auf die Grüne Welle der anderen Stadt haben. Die Abstimmungsprozesse der Städte untereinander könnte das Handeln der einzelnen Stadt behindern oder einschränken.