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Auszug - Bolzplatz zwischen der Schnittstraße und dem Koßmanns Hof - Anfrage des Bezirksverordneten Okoniewski vom 17.09.2003 -  

der Bezirksvertretung des Stadtbezirks Wanne
TOP: Ö 15
Gremium: Bezirksvertretung Wanne Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Di, 30.09.2003 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 18:22 Anlass: Sitzung
Raum: großer Sitzungssaal (Raum Nr. 30)
Ort: Rathaus Wanne
2003/0711 Bolzplatz zwischen der Schnittstraße und dem Koßmanns Hof
- Anfrage des Bezirksverordneten Okoniewski vom 17.09.2003 -
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Anfrage Rat
Verfasser:Fischer, BerndAktenzeichen:FB 11
Federführend:FB 11 - Rat und Bezirksvertretungen   
 
Wortprotokoll

Auf dem als Spielwiese ausgewiesenen Gelände zwischen der Schnittstraße und dem Koßmanns Hof befindet sich ein Bolzplatz, der

 

Auf dem als Spielwiese ausgewiesenen Gelände zwischen der Schnittstraße und dem Koßmanns Hof befindet sich ein Bolzplatz, der augenscheinlich nur wenig genutzt wird. Eigentümerin des Geländes soll die STEAG AG sein. Der Platz wird aber von der Verwaltung in regelmäßigen Abständen gepflegt.

 

Ich bitte die Verwaltung um die Beantwortung folgender Fragen:

 

1.             Ist der Verwaltung bekannt, inwieweit und durch wen der Bolzplatz genutzt wird?

2.             Welche Kosten entstehen der Stadt Herne durch die Pflege dieses Platzes?

 

 

Herr Kammann-Heidtmann gibt folgende Antworten:

 

Zu 1.:

Eine Nachfrage der Verwaltung hat ergeben, dass der Bolzplatz zwischen der Schnittstraße und dem Hülsmanns Hof gemeint ist. Eigentümerin dieses Geländes ist die STEAG AG.

Auf Initiative der damaligen Kinderanwältin Bibi Buntstrumpf hat die STEAG AG mit Datum vom 25.06.1999 mit der Stadt Herne einen Gestattungsvertrag über die kostenlose Nutzung der Fläche abgeschlossen.

Die Gestattung gilt auf unbestimmte Zeit und kann von beiden Vertragspartnern zum Ende eines Jahres gekündigt werden.

Nach Auskunft des Fachbereiches Kinder-Jugend-Familie sollte die Fläche Kindern von 6 bis 14 Jahren als Spielmöglichkeit dienen.

Zum derzeitigen Zeitpunkt sind dort keine Aktivitäten mehr erkennbar, was sicherlich darauf zurückzuführen ist, dass die Fläche sehr versteckt liegt und sich die Spielfläche neben der Schule Drögenkamp zwischen der Schnittstraße und dem Koßmanns Hof nur unweit davon entfernt befindet.

In einigen Grünanlagen wird Fußball gespielt und dabei werden Rasen- und Pflanzflächen geschädigt. Nach der Ordnungsbehördlichen Verordnung ist das Fußballspielen in Grünanlagen verboten, soweit es nicht an bestimmten Stellen ausdrücklich erlaubt ist (z.B. durch Ausschilderung).

Wegen der nur geringen Pflegekosten sollte noch einmal versucht werden, diese Fläche über eine gezielte Öffentlichkeitsarbeit Fußball spielenden Kindern und Gruppen anzubieten. Diese Öffentlichkeitsarbeit sollte zu Beginn des Frühjahres 2004 angegangen werden.

 

Zu 2.:

Die Kosten für die Pflege des Platzes sind relativ gering, sie betragen rund 350 Euro jährlich.

Im Laufe eines Jahres entsteht ein Aufwand von ca. 10 Arbeitsstunden für den achtmaligen Rasenschnitt und ca. 3 Arbeitsstunden für Gehölzrückschnitt, also jährlich insgesamt ca. 13 Arbeitsstunden. Die Arbeiten werden mit eigenem Personal durchgeführt.