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Auszug - Verkehrssituation Horsthauser Straße und Gneisenaustraße - Anfrage des Bezirksverordneten Rickert vom 08.04.2010 -  

der Bezirksvertretung des Stadtbezirks Sodingen
TOP: Ö 13
Gremium: Bezirksvertretung Sodingen Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Mi, 21.04.2010 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 20:45 Anlass: Sitzung
Raum: Bürgersaal der Akademie Mont Cenis
Ort:
2010/0250 Verkehrssituation Horsthauser Straße und Gneisenaustraße
- Anfrage des Bezirksverordneten Rickert vom 08.04.2010 -
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Anfrage CDU
Verfasser:BVO Rickert, SvenAktenzeichen:FB 11
Federführend:FB 11 - Rat und Bezirksvertretungen Beteiligt:FB 44 - Öffentliche Ordnung
    FB 53 - Tiefbau und Verkehr
 
Beschluss

Auf der Horsthauser Straße von Pantringshof nach Süden staut sich der Verkehr an der Kreuzung Nordstraße/A 42 mehrmals am Tag fast bis zur Kurve Lützowstraße

Auf der Horsthauser Straße von Pantringshof nach Süden staut sich der Verkehr an der Kreuzung Nordstraße/A 42 mehrmals am Tag fast bis zur Kurve Lützowstraße.

Dadurch wird das Ausfahren aus den Querstraßen, insbesondere aus der Gneisenaustraße Richtung Süden/A 42, ohne die Rücksicht der anderen Fahrer kaum möglich.

 

Ferner wird oft verbotenerweise direkt im Kreuzungsbereich auf dem Bürgersteig der Horsthauser Straße geparkt, so dass selbst ohne Rückstau die Sicht beschränkt und dadurch das Abbiegen erschwert wird.

 

Schon mehrfach konnten waghalsige Abbiegemanöver und Beinahe-Unfälle beobachtet werden, so dass von der Kreuzung ein erhöhtes Gefahrenpotential auszugehen scheint.

 

Dies betrifft auch Fußgänger, insbesondere Kinder, da in direkter Nähe der Kreuzung Gneisenaustraße die Regenbogengrundschule Diedrichstraße, der Sportplatz, der Spielplatz und eine Bushaltestelle liegen; die angebotenen Querungshilfen in der Straßenmitte - sofern sie überhaupt genutzt werden - vermitteln oft sogar ein falsches Gefühl der Sicherheit.

 

Die CDU-Fraktion bittet Sie in diesem Zusammenhang in der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung Sodingen am 21.04.2010 nachstehende Fragen gem. § 10 Abs. 1 i. V. m. § 33 Abs. 1 der Geschäftsordnung für den Rat der Stadt Herne, seiner Ausschüsse und der Bezirksvertretungen von der Verwaltung beantworten zu lassen:

 

1.       Ist die Situation der Verwaltung bekannt und ist es bereits zu Unfällen im     

          Kreuzungsbereich gekommen?

2.       Wurden in der letzten Zeit Kontrollen im o. g.  Bereich durchgeführt, insbesondere an          den Wochenenden oder wenn es Veranstaltungen am Sportplatz gibt?

3.       Gibt es Möglichkeiten, das Einbiegen in die Horsthauser Straße aus den Querstraßen         zu erleichtern oder die Verkehrssituation zu entzerren, z. B. durch Änderung der          Ampelschaltung Horsthauser Straße, entsprechender Hinweisschilder im   Kreuzungsbereich, einer Änderung der Vorfahrtsregelung oder einer zusätzlichen    Ampel.

 

 

Herr Becker antwortet wie folgt:

 

Zu Frage 1.:

Die Verkehrssituation an der Horsthauser Straße im o. g Bereich war bereits mehrfach Gegenstand der Beratung in den politischen Gremien und ist der Verwaltung bekannt. Eine Unfallhäufungsstelle konnte in den letzten Jahren nicht festgestellt werden.

 

Zu Frage 2.:

Der gesamte Bereich wird durch den kommunalen Ordnungsdienst im Rahmen der üblichen und möglichen Kontrollen überwacht.

Im Bereich Querungsstellen an der Horsthauser Straße sind mehrfach Verkehrsdaten erhoben worden. Aufgrund der Vielzahl öffentlicher und privater Einrichtungen (Kindergarten, Schule, Sportplatz, Behindertenwerkstatt, Kleingartenanlage, Bushaltestellen) stellen sich die Fußgängerströme auf viele Querungswege verteilt dar. Deshalb wurden zwischen der Blücherstraße und der Nordstraße an insgesamt sechs Stellen Querungshilfen für Fußgänger eingerichtet.

 

Zu Frage 3.:

Eine Änderung der Verkehrsführung oder der Vorfahrtsregelung kann nicht in Betracht kommen, da es sich bei der Horsthauser Straße  um eine übergeordnete Straße handelt. Als verkehrssichernde Maßnahme ist im Rahmen der Schulwegsicherung auf der Horsthauser Straße trotz Klassifizierung als L 645 im o. g. Abschnitt eine Tempo-30-Regelung eingerichtet worden.

Die Steuerung der bestehenden Lichtsignalanlage kann nicht verändert werden, da hier bereits die Freigabezeiten optimal aufeinander abgestimmt sind. Die Notwendigkeit zur Errichtung einer weiteren Lichtsignalanlage besteht nicht, da die vorhandenen Querungshilfen genügend Möglichkeiten bieten, die Fahrbahn sicher zu überqueren.

 

 

Herr Rickert fragt zusätzlich nach einem Hinweisschild, auf dem die Fahrzeugführer auf der Horsthauser Straße um Rücksichtnahme gebeten werden, um den Fahrzeugen aus den Seitenstraßen Einfahrt zu gewähren.

Herr Becker entgegnet unter Hinweis auf den Schilderwald, dass derartige Schilder nur dann aufgestellt werden, wen sie absolut notwendig sind. Er wird das im Fachbereich prüfen lassen, ob sich dadurch eine Entzerrung der Situation ergeben könnte.