Ratsinformationssystem

Auszug - Anlage eines Radfahrstreifens an der Bochumer Straße L 551 im Bereich zwischen der Südstraße und Kreuzung Westring/Hölkeskampring  

des Ausschusses für Planung und Stadtentwicklung
TOP: Ö 4
Gremium: Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Do, 06.05.2010 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 17:40 Anlass: Sitzung
Raum: kleiner Sitzungssaal (Raum 214)
Ort: Rathaus Herne
2010/0280 Anlage eines Radfahrstreifens an der Bochumer Straße L 551 im Bereich zwischen der Südstraße und Kreuzung Westring/Hölkeskampring
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Berichtsvorlage
Verfasser:Stalla, Fredy
Federführend:FB 53 - Tiefbau und Verkehr Bearbeiter/-in: Bensel, Heike
 
Beschluss

Herr Becker erläutert in einer PowerPoint-Präsentation den Planungsanlass, den Sachstand, das Planungsziel und die beiden Ausführungsvarianten

Herr Becker erläutert in einer PowerPoint-Präsentation den Planungsanlass, den Sachstand, das Planungsziel und die beiden Ausführungsvarianten.

 

In der sich anschließenden Diskussion werden Bedenken wegen der zu erwartenden Verkehrsbelastung geäußert, wenn Ausweichverkehre zu den Baumaßnahmen zum 6-spurigen Ausbau der A 43 zu befürchten sind.

 

Für die SPD-Fraktion bittet Frau Hildenbrand um Aufnahme folgender Erklärung ins Protokoll:

 

Die SPD-Fraktion nimmt den Vorschlag der Verwaltung, einen Radfahrstreifen an der Bochumer Straße zwischen der Südstraße und der Kreuzung Westring/Hölkeskampring anzulegen, zur Kenntnis.

Die Anlage eines Radfahrstreifens an der Bochumer Straße ist notwendig und sinnvoll, dennoch gibt es aus unserer Sicht folgende grundsätzliche Bedenken:

 

1. Die Bochumer Straße ist als eine Hauptverkehrsachse zwischen Bochum und Herne bisher zweispurig, mit zusätzlichen Abbiegespuren an Kreuzungen / Einmündungen. Beide neu vorgestellten Planungsvarianten zur Einrichtung eines Radweges sehen vor, diese Verkehrsführung auf nur noch eine durchgängige Fahrspur zu begrenzen. Es ist fraglich, ob der motorisierte Individualverkehr (MIV) auf der Bochumer Straße dann noch ohne Störungen fließen kann, zumal die Bochumer Straße bei Überlastung der A 43 vom MIV als Ausweichstrecke genutzt wird.

 

2. Die Anwohner der Bochumer Straße sind seit langem der Lärmbelästigung durch das Befahren der Kopfsteinpflasterung ausgesetzt. Bei beiden neuen Varianten wird die verbleibende Spur des MIV in unterschiedlicher Breite über die Pflasterung geführt, so dass fraglich ist, ob es dort nicht zu einer stärkeren Lärmbelästigung kommen wird.

 

 

 

Der Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis.