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Auszug - Verkehrssituation Sehrbruchskamp - Anfrage der Bezirksverordneten Stroh vom 02.06.2010 -  

der Bezirksvertretung des Stadtbezirks Herne-Mitte
TOP: Ö 4
Gremium: Bezirksvertretung Herne-Mitte Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Do, 17.06.2010 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 17:58 Anlass: Sitzung
Raum: großer Sitzungssaal (Raum 312)
Ort: Rathaus Herne
2010/0386 Verkehrssituation Sehrbruchskamp
- Anfrage der Bezirksverordneten Stroh vom 02.06.2010 -
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Anfrage SPD
Verfasser:BVO Stroh, RoswithaAktenzeichen:FB 11
Federführend:FB 11 - Rat und Bezirksvertretungen Beteiligt:FB 53 - Tiefbau und Verkehr
 
Beschluss

Aufgrund der von Anliegern des Sehrbruchskamp vielfach genutzten Möglichkeit, Fahrzeuge an beiden Straßenseiten zu parken, verengt sich der nutzbare Straßenteil zum Teil stark und führt zu einem regelrechten Slalom-Verkehr

Aufgrund der von Anliegern des Sehrbruchskamp vielfach genutzten Möglichkeit, Fahrzeuge an beiden Straßenseiten zu parken, verengt sich der nutzbare Straßenteil zum Teil stark und führt zu einem regelrechten Slalom-Verkehr.

 

Auch ergeben sich durch parkende Fahrzeuge gelegentlich Situationen, die es den auf Stellplätzen - welche zu den Wohnhäusern gehören - abgestellten Fahrzeugen erschweren, sich in den Verkehr einzugliedern.

 

Die SPD-Fraktion bittet die Verwaltung um die Beantwortung folgender Fragen:

 

1.                   Kann am Sehrbruchskamp ein wechselseitiges Halteverbot eingerichtet werden, damit der Verkehrsfluss nicht ins Stocken gerät?

 

2.                   Besteht die Möglichkeit, im Bereich der Garagen des Seitenarms am Sehrbruchskamp 33/35 einen Bereich als Sperrfläche kenntlich zu machen?

 

 

Die Anfrage wird von Herrn Becker beantwortet:

 

Zu Frage 1.:

Die Einrichtung eines wechselseitigen Halteverbots zur Verbesserung des Verkehrsflusses erscheint nicht als geeignete Maßnahme.

Die Straße Sehrbruchskamp ist eine reine Wohnstraße und liegt innerhalb einer 30 km/h – Zone.

Im Interesse der Anlieger kann daher sicher nicht die Erhöhung der Durchfahrtgeschwindigkeiten liegen. Dies wäre jedoch die Konsequenz aus der Anordnung von Halteverboten.

 

Zu Frage 2.:

Entlang der Straße Sehrbruchskamp befinden sich zahlreiche Grundstücksein- und ausfahrten.

Die Zufahrten an den Häusern 33 und 35 unterscheiden sich nicht wesentlich von den anderen Ein- und ausfahrten in diesem Wohnbereich.

Das Aufbringen einer Fahrbahnmarkierung an erwähnter Stelle ist daher nicht zwingend erforderlich.

 

 

Frau Stroh gibt zu bedenken, dass die Befahrbarkeit der Straße Sehrbruchskamp aus ihrer Sicht für größere Fahrzeuge, wie z.B. Krakenwagen und Feuerwehr, nicht möglich ist.

Die in der Anfrage angeführten Markierungen sind erforderlich, da ansonsten die Garagennutzer so zugeparkt werden, dass ein Rausfahren nicht möglich ist.

 

Herr Becker wird durch Ortsbegehungen nochmals prüfen, ob eine Markierung zwingend notwendig ist.