Ratsinformationssystem

Auszug - Resolution Förderprogramm Klimafreundliche Bebauung - auf gemeinsamen Vorschlag der SPD-Fraktion und Grüne-Fraktion vom 02.06.2011 -  

des Rates der Stadt
TOP: Ö 9
Gremium: Rat der Stadt Beschlussart: beschlossen
Datum: Di, 19.07.2011 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 17:12 Anlass: Sitzung
Raum: großer Sitzungssaal (Raum 312)
Ort: Rathaus Herne
2011/0373 Resolution Förderprogramm Klimafreundliche Bebauung
- auf gemeinsamen Vorschlag der SPD-Fraktion und Grüne-Fraktion vom 02.06.2011 -
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Vorschlag TOP
Verfasser:1. Roberto Gentilini
2. Pascal Krüger
Federführend:FB 51 - Umwelt und Stadtplanung Beteiligt:FB 54 - Umwelt
Bearbeiter/-in: Bensel, Heike   
 
Beschluss
Abstimmungsergebnis

Beschluss:

Beschluss:

 

Der Rat der Stadt beschließt die folgende Resolution und beauftragt die Verwaltung, diese an die Landes- und Bundesregierung weiterzuleiten:

 

Die Landes- und Bundesregierung werden aufgefordert, gesetzliche Grundlagen und Anreize für höhere ökologische Standards für Neu- und Umbauten von Gebäuden zu schaffen beziehungsweise zu verbessern. Die Intensivierung  bestehender Förderprogramme und Schaffung zusätzlicher Möglichkeiten soll sowohl die Wärmedämmung von Gebäuden als auch den Einsatz regenerativer Energien beinhalten. Zudem ist die energetische Sanierung aller Gebäude weiter voranzutreiben und auch die Förderung Erneuerbarer Energie insgesamt zu verbessern.

In Verantwortung für kommende Generationen ist es unser erklärtes Ziel, den Klimaschutz aktiv auf verschiedenen Ebenen zu unterstützen und den Anteil regenerativer Energien an der Energieproduktion zu erhöhen. Das energetische Einsparpotenzial im Wohnungsbau ist nicht zu unterschätzen. Hier kann ein großer Beitrag für Klimaschutz und Ressourcenschonung erbracht werden.

Auch der natürliche Umweltschutz hat dabei eine bedeutende Rolle. Maßnahmen wie Dachbegrünungen, Entsiegelungsmaßnahmen und die Bepflanzung von Flächen wirken sich positiv auf das Klima aus.

Damit die Möglichkeiten zukunftsfähiger Gebäudestandards wie zum Beispiel Passivhäuser oder Solar-Plus-Häuser verstärkt genutzt werden, die Kraft-Wärme-Kopplung ausgebaut und Speichertechnologien entwickelt werden, fordern wir den Bund und die Länder auf, Gesetze wie das EEG zu optimieren, neue Anreize zu schaffen, das Planungsrecht zu vereinfachen, die Forschung regenerativer Energie und Speichertechnologien zu intensivieren sowie entsprechende Beratungsstellen und Werbestrategien kontinuierlich zu intensivieren.

 

Abstimmungsergebnis:

Abstimmungsergebnis:

 

dafür:

46

dagegen:

--

Enthaltung:

18