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Auszug - Anfragen der Mitglieder  

des Behindertenbeirates
TOP: Ö 6
Gremium: Beirat für die Belange v. Menschen mit Behinderungen Beschlussart: (offen)
Datum: Do, 08.09.2011 Status: öffentlich
Zeit: 16:00 - 17:55 Anlass: Sitzung
Raum: großer Sitzungssaal (Raum Nr. 30)
Ort: Rathaus Wanne
 
Wortprotokoll
Beschluss

 

Herr Nott fragt an, ob im Bereich der Künstlerzeche Unser-Fritz ein Behindertenparkplatz eingerichtet werden kann. Zurzeit sind sowohl vor dem Gebäude der Künstlerzeche als auch auf dem großen öffentlichen Parkplatz keine Behindertenparkplätze ausgewiesen. Er regt an, Behindertenparkplätze im Bereich des befestigten Weges, der von dem öffentlichen Parkplatz hinunterführt, einzurichten. Die Mitglieder des Arbeitskreises Barrierefreies Bauen werden sich in der nächsten Sitzung mit dem Thema beschäftigten.

 

Herr Wiesmann erkundigt sich nach dem Sachstand bzgl. der Baumaßnahmen zur Beschleunigung der Straßenbahnlinie 306 (L 306). Mehrere Mitglieder des Behindertenbeirates bitten um Berichterstattung der Verwaltung, wenn die Baumaßnahme endgültig abgeschlossen ist. Dieser Anlass kann auch zur Öffentlichkeitsarbeit genutzt werden.

 

Frau Majchrzak-Frensel weist darauf hin, dass die gegenüber der Einmündung Hugenpoth angebrachten Leitlinien direkt vor dem Eingang einer Gaststätte enden bzw. beginnen. Dies stellt eine Stolperfalle dar. Frau Szelag erklärt, dass die Leitlinien bewusst z. B. an Häuserfronten beginnen, damit sie von sehbehinderten/blinden Menschen aufgefunden werden können.

 

Herr Zbikowski macht darauf aufmerksam, dass im Bereich Hauptstraße/Kolpingstraße eine Stolpergefahr durch Geländeunebenheiten besteht.

 

Herr Wiesmann bittet unter Berücksichtigung der Erfahrungen aus dem letzten Winter, zukünftig ein besonderes Augenmerk darauf zu legen, dass die Zuwege zu den Masten der Blindenampeln geräumt sind. Nach Diskussion schlägt Herr Peemöller vor, bei Entsorgung Herne nachzufragen, ob eine Prioritätenliste vorhanden ist.

 

Herr Wiesmann schildert sodann, dass er persönlich beim Aufsuchen eines Arztes im fußläufigen Bereich der Bahnhofstraße Probleme hat, wenn ein Taxi ihn zu der Arztpraxis bringt und dabei die Bahnhofstraße befährt. Frau Szelag bittet die Geschäftsstelle sich nach den rechtlichen Möglichkeiten zu erkundigen.