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Auszug - Bebauungsplan Nr. 172, 1. Änderung - Burgstraße / Reichsstraße - Stadtbezirk Eickel Frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 Abs. 1 BauGB  

der Bezirksvertretung des Stadtbezirks Eickel
TOP: Ö 1
Gremium: Bezirksvertretung Eickel Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Do, 10.05.2012 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 18:20 Anlass: Sitzung
Raum: Eickeler Markt 1
Ort: Bürgersaal des Sud- und Treberhauses
2012/0291 Bebauungsplan Nr. 172, 1. Änderung - Burgstraße / Reichsstraße - Stadtbezirk Eickel
Frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 Abs. 1 BauGB
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Berichtsvorlage
Verfasser:Herr Muhss, Tel. 3001
Federführend:FB 51 - Umwelt und Stadtplanung Bearbeiter/-in: Dill, Sabine
 
Wortprotokoll
Beschluss

 

Beschluss:

 

Herr Muhss stellt die beabsichtigte Bebauungsplanänderung vor und erklärt das Verfahren bei einer Bürgerbeteiligung.

 

Die Bürger und Mitglieder der Bezirksvertretung erhalten heute Gelegenheit, sich zu der beabsichtigten Änderung des Bebauungsplanes zu äußern, haben aber auch danach noch die Möglichkeit, sich schriftlich zur Planung zu äußern.

 

Es erfolgt keine Beratung oder gar Beschlussfassung.

 

Frau Buddemeier erklärt, dass es zu einer weiteren Verdichtung und Versiegelung von Flächen kommt und dadurch das Stadtbild negativ beeinflusst wird. Auch für die Schüler der benachbarten Realschule komme es zu Beeinträchtigungen.

 

Sie fordert, die Tennishalle auf den vorhandenen Tennisplätzen zu erstellen.

 

Herr Muhss erklärt dazu, dass die Fläche bisher als Gemeinbedarfsfläche für schulische Zwecke ausgewiesen ist, bisher nur nicht beansprucht wurde. Zwischen der Schule und dem Verein besteht eine enge Kooperation.

Herr Grampp vom Architekurbüro ergänzt, dass die Schule zu dieser Seite hin keine Fenster habe und es daher nicht zu Beeinträchtigungen kommen kann.

 

Herr Böttcher kritisiert, dass drei qualitativ gute alte Bäume verlorengehen und es sich faktisch um eine Erweiterung der Anlage handelt.

 

Herr Barzik fragt nach dem zeitlichen Ablauf.

 

Herr Muhss erklärt, dass die Offenlegung nach den Sommerferien erfolgen wird.

Ein Beschluss kann unter günstigen Umständen evtl. noch in diesem Jahr erfolgen.

 

Herr Ixert fragt nach der gegenüberliegenden Bebauung und möchte wissen, warum diese Maßnahme dazu führt, dass weniger Verkehr entsteht.

 

Herr Muhss antwortet, dass auf der gegenüberliegenden Straßenseite ein einzelnes Wohnhaus betroffen ist.

 

Herr Grampp erklärt weiter, dass die Vereinsmitglieder derzeit weite Fahrwege haben, die nach dem Bau der Halle entfallen werden.

 

Fau Schulte regt an, die Anlage neu zu strukturieren, indem ein zusätzlicher Platz erstellt und die Halle auf die vorhandenen Plätze gesetzt wird.

 

Herr Grampp antwortet, dass dies wegen des unterschiedlichen Höhenniveaus nicht möglich ist.

 

Fau Buddemeier erklärt, dass duch die künftige alleinige Nutzung der Verein bevorzugt wird und die Gemeinbedarfsfläche verloren geht.

Sie befürchtet auch, dass die Traglufthalle nicht gegen Sturm resistent ist, und es evtl. dazu kommt, dass irgendwann eine feste Halle errichtet wird.

 

Herr Muhss und Herr Grampp erklären, dass die Standsicherheit natürlich im Rahmen des Verfahrens geprüft wird.