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Auszug - Sachstand Brücke Hordeler Straße/Günnigfelder Straße" - Anfrage des Bezirksverordneten Haschek vom 27.04.2012 -  

der Bezirksvertretung des Stadtbezirks Eickel
TOP: Ö 6
Gremium: Bezirksvertretung Eickel Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Do, 10.05.2012 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 18:20 Anlass: Sitzung
Raum: Eickeler Markt 1
Ort: Bürgersaal des Sud- und Treberhauses
2012/0309 Sachstand Brücke Hordeler Straße/Günnigfelder Straße"
- Anfrage des Bezirksverordneten Haschek vom 27.04.2012 -
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Anfrage AL
Verfasser:BVO Rudolf Haschek
Federführend:FB 51 - Umwelt und Stadtplanung Bearbeiter/-in: Gresch, Norbert
 
Beschluss

Die Brücke an der Stadtgrenze Herne/Bochum war wiederholt Gegenstand in den Medien und auch in der Bezirksvertretung Eickel

Die Brücke an der Stadtgrenze Herne/Bochum war wiederholt Gegenstand in den Medien und auch in der Bezirksvertretung Eickel. Angesichts der Eilbedürftigkeit bei dieser regional wichtigen Straßenverbindung wundert die inzwischen eingetretene „Funkstille“.

 

Daher möchte ich Sie bitten, die folgenden Fragen in der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung Eickel von der Verwaltung beantworten zu lassen:

 

 

1.              Wie ist der aktuelle Sachstand?

 

2.              Auf welche Lösung hat man sich geeignet? Also die grundlegende Sanierung der Brücke               oder deren Entfernung mit anschließender Gelände-Neuprofilierung.

 

3.              Wird die Stadt Herne einer „Preiswert“-Lösung seitens der Stadt Bochum zustimmen? Erläuterung: „Preiswert“ soll heißen, dass die Ausschreibung so gestaltet wird, dass               beispielweise mit zwei Bauarbeitern in freier Zeiteinteilung über ein halbes Jahr hinweg               die Auftragslücken einer Baufirma gefüllt werden. Auch wenn mit stringenter               Baustellenplanung und entsprechendem Personal- und Maschineneinsatz das Ganze               auch in sechs Wochen über die Bühne gehen könnte.

 

4.              Die Buslinie 390 wird wegen der Brückenschäden schon seit mehreren Jahren über den Röhlinghauser Kern umgeleitet; mit entsprechend mehr Freizeit und mehr Kilometern. Nach dem Herner Nahverkehrsplan ist diese Umleitung unter normalen Umständen eigentlich nicht erforderlich. Werden diese Mehr-Kilometer eigentlich von der Stadt Bochum erstattet? Wenn ja, in welchem finanziellen Umfang? Wenn nein, warum nicht? Wenn es bei „nein“ an bestimmten juristischen Voraussetzungen fehlen sollte, welche Schritte sind erforderlich, um diese zu schaffen?

 

 

Herr Lieder anwortet wie folgt:

 

1. Die Brücke in der Günnigfelder Straße ist wegen der Versprödung des Stahls nicht mehr ausreichend tragfähig für schwere Fahrzeuge und deshalb für Fahrzeuge über 2,8 to gesperrt.

2. Eine Sanierung der Brücke ist aufgrund der Versprödung des Stahls nicht möglich.
Die Stadt Bochum beabsichtigt deshalb die Brücke zurück zu bauen und den Durchlass zu verfüllen. Die Planung dazu hat begonnen.

3. Eine sogenannte "Preiswert-Lösung" wie beschrieben ist in Bochum nicht bekannt und wird auch nicht in Erwägung gezogen.


4. Der heutige Weg der Buslinie 390 ist keine Umleitung aufgrund der Brückeneinschränkung, sondern ist seit 1997/1998 Bestandteil des Herner Nahverkehrsplans, also lange vor der Brückeneinschränkung. Die Frage nach einer Erstattung von etwaigen Mehrkosten durch die Stadt Bochum stellt sich nicht.