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Auszug - Staubbelastung am Grimberger Feld - Anfrage des Bezirskverordneten Purwin vom 03.05.2012 -  

der Bezirksvertretung des Stadtbezirks Wanne
TOP: Ö 5
Gremium: Bezirksvertretung Wanne Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Di, 15.05.2012 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 17:11 Anlass: Sitzung
Raum: großer Sitzungssaal (Raum Nr. 30)
Ort: Rathaus Wanne
2012/0334 Staubbelastung am Grimberger Feld
- Anfrage des Bezirskverordneten Purwin vom 03.05.2012 -
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Anfrage SPD
Verfasser:BVO Uwe Purwin
Federführend:FB 54 - Umwelt Bearbeiter/-in: Gresch, Norbert
 
Beschluss

Im Namen der SPD-Fraktion bitte ich Sie, die nachfolgende Anfrage in der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung Wanne am 15

Im Namen der SPD-Fraktion bitte ich Sie, die nachfolgende Anfrage in der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung Wanne am 15. Mai 2012 beantworten zu lassen:

 

In der Sitzung vom 29.März 2012 wurde die Staubbelastung im Grimberger Feld behandelt. Anwohner beklagten sich über erhöhte Staubbelastung in der Luft. Die Ursache dieser Staubbelastung sei die Firma Becker, die im Hafen Grimberg in Gelsenkirchen Rostasche aus Müllverbrennungsanlagen aufbereitet.

Die gestellten Fragen zur Ursache wurden vom Fachbereich Umwelt beantwortet.

Die Bezirksvertretung Wanne wurde auch in der nächsten Sitzung über die Analyseergebnisse informiert.

 

 

Die SPD-Fraktion bittet die Verwaltung um die Beantwortung folgender Fragen:

 

 

-        Gibt es neue Analyseergebnisse?

 

-        Wurden neue Lärmpegelmessungen durchgeführt?

 

 

 

Herr Werner antwortet wie folgt:

 

zu Frage 1

 

 

Hinsichtlich der Analyseergebnisse ist Folgendes zu berichten:

 

Federführend in der Angelegenheit ist die Stadt Gelsenkirchen, Referat Umwelt, da der vermutete Verursacher auf Gelsenkirchener Gebiet liegt.

 

Auf Veranlassung der Stadt Gelsenkirchen hat das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW im Januar 2012 im Garten eines Anwohners, Grimberger Feld 52 sowie an einem in Hauptwindrichtung der Firma Heinrich Becker liegenden Messort an der Südseite des Rhein – Herne Kanals ein Staubniederschlagsmessgerät (Bergerhoff – Gerät) aufgestellt.

 

Vorgesehener Messzeitraum sollte von Januar bis Juli 2012 sein.

 

Die Messungen sind noch nicht abgeschlossen. Die Bergerhoff - Geräte stehen nach Feststellung der Stadt Herne vom 08.05.2012 noch.

 

Auswertungen über die bisherigen Analysen liegen nach Mitteilung des zuständigen Sachbearbeiters bei der Stadt Gelsenkirchen bislang nicht vor.

 

 

zu Frage 2

 

Am 04.05.2011 und am 07.07.2011 wurde versucht, morgens ab 06.00 Uhr die Geräuschimmissionen der Firma Heinrich Becker messtechnisch zu erfassen.

 

Messort waren die am nächsten zum Betrieb gelegenen Wohnbereiche im Grimberger Feld.

 

Die Geräusche konnten weder messtechnisch ermittelt noch wahrgenommen werden. Erst in der Zeit ab 07.00 Uhr waren vereinzelt Arbeitsgeräusche wahrnehmbar. Lärmrichtwertüberschreitungen konnten aber nicht festgestellt werden.