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Auszug - Ampelphase Edmund-Weber-Straße / Westfalenstraße - Anfrage der Bezirksverordneten Börner vom 31.05.2012 -  

der Bezirksvertretung des Stadtbezirks Eickel
TOP: Ö 8
Gremium: Bezirksvertretung Eickel Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Do, 14.06.2012 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:02 - 18:39 Anlass: Sitzung
Raum: Eickeler Markt 1
Ort: Bürgersaal des Sud- und Treberhauses
2012/0395 Ampelphase Edmund-Weber-Straße / Westfalenstraße
- Anfrage der Bezirksverordneten Börner vom 31.05.2012 -
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Anfrage SPD
Verfasser:BVO Börner, Ursula
Federführend:FB 53 - Tiefbau und Verkehr Bearbeiter/-in: Lübeck-Messmacher, Elke
 
Beschluss


Die Grünphase für Fußgänger an der Edmund-Weber-Straße, Kreuzungsbereich Westfalenstraße ist so kurz, dass es Personen, die nicht schnell genug sind, schwer fällt, in der Ampelphase über die Kreuzung zu kommen.

 

Vor dem Umbau der Edmund-Weber-Straße war die Grünphase für Fußgänger länger.

 

Wir bitten die Verwaltung um die Beantwortung folgender Fragen:

 

1.      Warum wurde die Ampelphase verkürzt?

2.      Ist es möglich, die Ampelphase zu verlängern?

3.      Wann ist mit einer Umsetzung zu rechnen?

 

   

Herr Lieder gibt folgende Antworten:

 

Frage 1:

 

Im Zuge der Baumaßnahme zur Deckensanierung auf der Edmund-Weber-Str. wurden für die Lichtsignalanlage Edmund-Weber-Str. / Westfalenstr. spezielle Baustellensignalpro-gramme gesteuert. Diese wurden auf die geänderte Baustellensituation angepasst. Nach Beendigung der Baustelle wurden am 01.02.2012 die ursprünglichen Signalprogramme wieder in Betrieb genommen. In diesen Signalprogrammen konnte nur die vorherige und nun wieder gültige Grünzeit gesteuert werden.

 

Frage 2:

Bezüglich der Anpassung der Fußgängergrünzeiten ist keine Änderung erforderlich. Die Richtlinie für Lichtsignalanlagen gibt vor, dass für zwei hintereinanderliegende Fußgänger-furten die Grünzeit so gewählt werden soll, dass die längere Furt, die Mittelinsel und die Hälfte der zweiten Furt gequert werden kann. Für die weitere Überquerung der Furt wird der Fußgänger durch die Zwischenzeit abgesichert. Diese ist so gewählt, dass auch Fußgänger, die in der letzten Sekunde der Freigabezeit die Fahrbahn betreten, die Furt gesichert überqueren können. In unserem Fall kann der durchschnittliche Fußgänger (Räumzeit 1,2 m/s) die gesamte Furt überqueren.

 

Frage 3:

Eine Erhöhung der Grünzeit für den Fußgänger würde die gesamte Leistungsfähigkeit an diesem Knoten erheblich beeinträchtigen und war nur aufgrund der besonderen Situation während der Baustelle machbar. Demnach ist eine Änderung der Signalzeiten nicht geplant.

 

 

Herr Lieder möchte, nachdem mehrere Bezirksverordnete den v. g. Aussagen widersprochen haben, die Situation noch einmal prüfen lassen und die Ampelphasen in der nächsten Sitzung im September darstellen.