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Auszug - "Soziale Gerechtigkeit": Anfrage zu öffentlichen Bücherschränken  

des Kultur- und Bildungsausschusses
TOP: Ö 7
Gremium: Kultur- und Bildungsausschuss Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Mi, 25.09.2013 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 17:15 Anlass: Sitzung
Raum: kleiner Sitzungssaal (Raum 214)
Ort: Rathaus Herne
 
Beschluss


 

Die schriftliche Anfrage der „Sozialen Gerechtigkeit“ zu öffentlichen Bücherschränken beantwortet Frau Thierhoff wie folgt:

 

  1. Wie ist die bisherige Erfahrung mit dem ersten öffentlichen Bücherschrank?

Antwort:

Der Schrank wird gut genutzt. Teilweise sind stehen die Bücher in 2-3 Reihen. Vandalismus (Beschädigungen, Graffitis)hat es bisher nicht gegeben. Insgesamt kann gesagt werden, dass der Schrank  gut seinen Zweck erfüllt.

Es wird Literatur jeglicher Art angeboten. Das Aussortieren geschieht nach den Kriterien:

-              Entfernung von verschmutzten oder bereits auseinanderfallenden Büchern

-              alte Zeitschriften

-              veraltete Sachbücher, die offensichtlich nur entsorgt wurden

 

Es wird von den Mitarbeitern der Jugendeinrichtung „Die Wache“ und von einer ehrenamtlich engagierten Bürgerin, Frau Andrea Dahmen arbeitsteilig wöchentlich darauf geachtet, dass keine jugendgefährdenden Schriften enthalten sind. Monatlich wird gründlich aufgeräumt und sortiert. Bislang waren keine jugendgefährdenden Schriften in den Schrank gelegt.

 

 

 

  1. Wie weit ist die Planung für weitere Standorte gedienen?

Antwort:

Zunächst sollen mit dem ersten Bücherschrank mindestens bis Frühjahr 2014 Erfahrungen gesammelt werden, weitere Standorte sind demnach noch nicht konkret geplant. Das Konzept der MERCATOR-Stiftung sah vor, dass die Bücherschränke an öffentlichen, rund um die Uhr zugänglichen Orten zu platzieren sind, dies soll auch weiterhin geschehen. Darüber hinaus gibt es weitere Qualitätsstandard den Bücherschrank selbst betreffend bzw. dem Patensystem und auch die Ausrichtung der Literatur, die auch für weitere Bücherschränke gelten sollen. Private Initiativen in Form von Regalen in öffentlichen oder privaten Gebäuden bleiben davon unberührt und sollen auch gerne initiiert werden, aber nicht unter dem Label „Bücherschrank“. Soweit bekannt, gibt es solche Regale beispielsweise in der Gaststätte der Kulturbrauerei in Eickel, dem „Eine Welt Zentrum“ an der Overwegstraße sowie im Kundenbereich von Entsorgung Herne an der Südstraße.

 

 

  1. Könnte die Verwaltung bis zur nächsten Sitzung mit Infrage kommenden Trägern die Bereitschaft zur Aufstellung solcher Regale erkunden?

Antwort:

              siehe zu 2