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Auszug - Reduzierung von Schadstoffen und Kosten bei städt. Fahrzeugen bzw. Fahrzeugen von städt. Gesellschaften unter Verwendung von Erd- bzw. Biogas - Stellungnahmen  

des Ausschusses für Bürgereingaben
TOP: Ö 1
Gremium: Ausschuss für Bürgereingaben Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Mi, 13.11.2013 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 18:15 Anlass: Sitzung
Raum: kleiner Sitzungssaal (Raum 214)
Ort: Rathaus Herne
2013/0704 Reduzierung von Schadstoffen und Kosten bei städt. Fahrzeugen bzw. Fahrzeugen von städt. Gesellschaften unter Verwendung von Erd- bzw. Biogas - Stellungnahmen
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Berichtsvorlage
Verfasser:Frau Lasar - 23 03
Federführend:Büro Dezernat II Bearbeiter/-in: Lasar, Petra
 
Wortprotokoll
Beschluss
Abstimmungsergebnis
Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich 2013-0704_A_ReduzierungSchadstoffeKosten (831 KB)      

 


Herr Person (HCR) und Herr Tschöke (entsorgung herne) erläutern die in der Berichtsvorlage dargelegten Stellungnahmen jeweils für ihren Bereich. Herr Tschöke wendet sich außerdem direkt an den Petenten Herrn Sonnenschein und teilt mit, dass dieser bereits vor 5 Jahren zum gleichen Thema eine schriftliche Antwort bekommen habe.

 

Im Anschluss an die Ausführungen lobt Herr Bontempi die ausführliche und verständliche Berichtsvorlage. Herr Pfeiffer merkt an, dass Biodiesel keine akzeptable Lösung sein kann; die Zukunft liege darin, weg von fossilen Kraftstoffen und hin zum Elektroantrieb zu kommen. Herr Hagedorn schließt sich dem an.

 

Herr Sonnenschein erklärt ausführlich sein Anliegen. Er hat eine eigene Kalkulation der Kosten aufgestellt und bittet, diese der Niederschrift als Anlage beizufügen. Er vertritt die Auffassung, dass es bei dem Thema auch auf einen Modellversuch ankomme, einen dieselbetriebenen Bus im direkten Vergleich zum erdgasbetriebenen Bus zu betrachten. Herr Tschöke verweist auf bestehende Studien hierzu und gibt zu bedenken, dass auch Modellversuche Geld kosten. Herr Person teilt auf die von Herrn Schlender gestellte Frage nach Hybrid-Bussen, wie sie die BoGeStra einsetze, mit, die BoGeStra verfüge im gesamten VRR über die größte Hybrid-Bus-Flotte. Leider habe der Einsatz nicht so funktioniert, wie man sich dies gewünscht habe. Allein die Anschaffung sei über 100.000 € pro Bus höher. Festgestellt worden sei außerdem, dass Hybrid-Fahrzeuge nicht der Weg der Zukunft seien, sondern elektrobetriebene Fahrzeuge.

 

Herr Wippich stellt abschließend fest, dass die HCR als fortschrittliches Verkehrsunternehmen auf einem guten Weg sei, Schadstoffe und Kosten zu sparen und dies für die Zukunft Mut mache.

 

Abstimmungsergebnis: