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Auszug - Verkehrsfluss auf der Bochumer Straße - Anfrage des Bezirksverordneten Ahrens vom 15.11.2013 -  

der Bezirksvertretung des Stadtbezirks Herne-Mitte
TOP: Ö 5
Gremium: Bezirksvertretung Herne-Mitte Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Do, 28.11.2013 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 17:58 Anlass: Sitzung
Raum: großer Sitzungssaal (Raum 312)
Ort: Rathaus Herne
2013/0770 Verkehrsfluss auf der Bochumer Straße
- Anfrage des Bezirksverordneten Ahrens vom 15.11.2013 -
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Anfrage
Verfasser:BVO Rolf Ahrens
Federführend:FB 53 - Tiefbau und Verkehr Bearbeiter/-in: Darnieder, Martina
 
Beschluss


Seit einigen Tagen wird der alte Gleiskörper auf der Bochumer Straße entfernt. Bekanntlich soll das Gleisbett anschließend asphaltiert und die Bochumer Straße vierspurig ohne Radweg hergerichtet werden. Verwaltung und das Ingenieurbüro Kühnert (Bergkamen) hatten bekanntlich aufgrund ihrer Verkehrszählungen eine zweispurige Straße für ausreichend befunden und damit auch Raum für die Anlage eines Radwegs in ihren Umbauvorschlägen geschaffen.

Aufgrund der Bauarbeiten ist die Bochumer Straße jetzt zwangsweise zweispurig geführt. Auch wenn temporäre Bauabsperrungen i.d.R. die Übersichtlichkeit des Verkehrsraums einschränken und damit Einfluss auf das Verkehrsverhalten haben, so sollten sich jetzt dennoch Verkehrsengpässe hervorgerufen durch die Zweispurigkeit erkennen lassen.

 

Hierzu stellen wir folgende Fragen:

 

 

  1.      Wie bewertet die Verwaltung den Verkehrsfluss auf der Bochumer Straße?

 

  1.      Gibt es Zeiten, in denen ein Stau auftritt?

 

  1.      Hat die Verwaltung neue Erkenntnisse hinsichtlich des Verkehrsflusses, die den               Aussagen des Büros Kühnert widersprechen?

 

  1.      Plant die Verwaltung eine systematische Auswertung der Verkehrssituation während               der Umbauphase?

 

 

 

Frau Stieglitz-Broll gibt folgende Antworten:

 

zu Frage 1:

 

Der Verkehrsfluss auf der Bochumer Straße kann nicht repräsentativ bewertet werden, da aufgrund der Baumaßnahme keine umfassenden Gebietsuntersuchungen durchgeführt werden können.

 

zu Frage 2:

 

Ja, in den üblichen Spitzenstunden morgens und nachmittags sind Rückstauereignisse zu beobachten. Jedoch ist zu bemerken, dass während der Bauphase keinerlei Ein- und Abbiegebeziehungen geregelt bzw. möglich sind. So sind die Rückstaubeobachtungen nicht als repräsentativ anzusehen.

 

zu Frage 3:

 

Es gibt seitens der Verwaltung keine neuen Erkenntnisse. Hierzu müsste eine umfassende Verkehrsuntersuchung durchgeführt werden.

 

Zu Frage 4:

 

Eine systematische Auswertung der Verkehrssituation ist aufgrund der unter Frage 1 beschriebenen Umstände nicht möglich.

 

 

 

Herr Ahrens fragt, ob der Verwaltung bereits die Auswertung von Herrn Leistner (ADFC) erhalten hätte und wie diese bewertet wird.

 

Frau Stieglitz-Broll kann diese Auswertung nicht bewerten, da es sich momentan um eine Ausnahmesituation handelt, die nicht repräsentativ ist.

 

Herr Leistner erklärt kurz, wie diese „Multimomentaufnahme“ zustande gekommen ist.