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Auszug - Mitteilungen des Bezirksbürgermeisters und der Verwaltung  

der Bezirksvertretung des Stadtbezirks Eickel
TOP: Ö 12
Gremium: Bezirksvertretung Eickel Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Do, 06.02.2014 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 17:45 Anlass: Sitzung
Raum: Eickeler Markt 1
Ort: Bürgersaal des Sud- und Treberhauses
 
Beschluss


Landgrafenstraße

 

 

Herr Klein Altstedde teilt die noch fehlenden Antworten zu der Anfrage aus der letzten Sitzung der Bezirksvertretung „Verbesserung der Verkehrssituation Landgrafenstraße zwischen Bobenfeld und Am Böckenbusch (Vorl.Nr. 2013/0779) mit:

 

zu Frage 1 (Ist aus Sicht der Fachverwaltung, dem Fachbereich Tiefbau und Verkehr, das Schul-terparken baulich möglich?):

 

Das Schulterparken ist mit baulichen Eingriffen grundsätzlich möglich. Der Aufwand wäre aus folgenden Gründen nicht unerheblich:

              Hochborde mit rund 12 cm Auftritt

                            Gehwegplatten – teils uneben - auf für die angedachte Nutzung als Schulterparken zu 

                  geringem ungebundenem Oberbau (Schottertragschicht)

 

Folgende betriebliche / verkehrssicherheitsrelevante Gesichtspunkte sind zu beachten:

 

              Die vorhandene Fahrbahn ist mit durchschnittlich rund 5,60 m Breite gemäß Regelwerk (Richtlinien für die Anlage von Stadtstraßen – RASt 06) für einen Begegnungsfall Lastkraftwagen / Pkw ausgelegt. Durch das auf der nördlichen Fahrbahnseite zugelassene Längsparken (lichte Raumbreite: 2,0 m) wird die zur Verfügung stehende Breite (rund 3,60 m) absichtlich mit dem Ziel eingeschränkt, das Geschwindigkeitsniveau in diesem Bereich zu senken. Eine Verbreiterung der zur Verfügung stehenden Fahrbahnfläche durch Schulterparken (bspw. um 1,0 m) würde zwar optisch den nutzbaren Raum vergrößern, faktisch aber mit rund 4,60 m verbleibender Restbreite die Nutzung nicht verbessern. Gemäß dem oben genannten Regelwerk wäre nicht einmal ein Begegnungsfall Pkw/Pkw (4,75 m) möglich. Im Hinblick auf die Verkehrssicherheit ist eine negative Entwicklung des Geschwindigkeitsniveaus zu erwarten. Weiter ist im südlichen Gehwegbereich mit einer Nutzung der vorhanden Gehwegüberfahrten im Begegnungsverkehr mit entsprechendem Gefährdungspotential zu rechnen.

Eine verbleibende Restgehwegbreite von ca. 1,50 m entspricht keinem empfohlenen Maß für Gehwege und könnte lediglich als Bewegungsraum für das Öffnen von Fahrzeugtüren sowie für ein- und aussteigende Personen genutzt werden.

              Die Standorte der vorhandenen Straßenleuchten würden im Rahmen einer baulichen Lösung den effektiv zur Verfügung stehenden Parkraum einschränken.

 

zu Frage 2 (Welche minimalen Maßnahmen müssten ausgeführt werden, um das halbseitige Parken auf dem Gehweg zu ermöglichen?):

Die vorhandenen Hochborde müssten auf einer Länge von rund 210 m durch Rundborde ersetzen werden. Außerdem wäre der heutige Gehweg zur Anpassung der Höhenverhältnisse auf ganzer Fläche (rund 540 m2) zu regulieren und mindestens im Bereich des rund 1,0 m breiten Schulterparkens durch Betonrechteckpflaster zu ersetzen.

 

zu Frage 3 (Welche geschätzten Kosten würden hierfür anfallen?):

Die Kosten für die unter 2. beschriebenen Maßnahmen werden auf rund 35.000 Euro geschätzt.

 

Platz in der Kolonie Hannover

 

Herr Muhss teilt mit, dass das Konzept zur v. g. Kolonie in der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung am 06. März 2014 vorgestellt werden soll.