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Auszug - Anfrage: Verkehrssituation an der Kreuzung Stöckstr./Lortzingstr./Deutsche Str.  

der Bezirksvertretung des Stadtbezirks Wanne
TOP: Ö 3
Gremium: Bezirksvertretung Wanne Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Di, 23.09.2014 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 17:00 - 18:30 Anlass: Sitzung
Raum: großer Sitzungssaal (Raum Nr. 30)
Ort: Rathaus Wanne
2014/0617 Anfrage: Verkehrssituation an der Kreuzung Stöckstr./Lortzingstr./Deutsche Str.
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Anfrage CDU
Verfasser:BVO Droste, Frank
Federführend:FB 44 - Öffentliche Ordnung Beteiligt:FB 53 - Tiefbau und Verkehr
Bearbeiter/-in: Westerweller, Rosemarie   
 
Beschluss


An der Kreuzung Stöckstraße/Lortzingstraße/Deutsche Straße kommt es zu gefährlichen Verkehrssituationen bzw. Unfällen wenn die Ampelanlage nicht in Betrieb ist.

Ich bitte daher die Verwaltung um Beantwortung folgender Fragen:

 

-          Ist der Verwaltung dieser Umstand bekannt?

 

-          Wie kann durch geeignete Maßnahmen dieses Gefahrenpotential beseitigt werden (ggf. unter Mitbetrachtung der Möglichkeit einer Einrichtung eines Kreisverkehres)?

 

Herr Becker beantwortet die Anfrage wie folgt:

 

Zu Frage 1.

 

Die Lichtsignalanlage ist an den Verkehrsrechner der Stadt Herne angeschlossen und somit wird jeder Zustand der Anlage protokolliert. Eine Auswertung des Betriebsmeldearchivs ergab, dass die Lichtsignalanlage im Zeitraum Januar bis Juli 2014 lediglich vier Mal ausfiel. Aufgrund technischer Probleme fiel die Anlage im August fünf Mal aus. Die verschiedenen Fehlerquellen hierfür wurden behoben, so dass der Betrieb der Anlage nun wieder stabil läuft.

Wie in der Wochenautomatik festgelegt, wird die Anlage täglich in der Zeit von 22:00 Uhr bis 06.00 Uhr ausgeschaltet. Sonntags und feiertags bleibt die Anlage komplett aus.

Zu Frage 2.

Nach Auskunft der Polizei wurden in den letzten drei Jahren keine Unfälle an dieser Stelle aufgenommen.

Im Rahmen des Städteerneuerungsprogramms Wanne, war unter anderem der Umbau des Knotenpunktes Stöckstraße / Lorzingstraße zu einem Kreisverkehrsplatz vorgesehen. Für diese Maßnahme stand eine notwendige Verbesserung der Sicherheit nicht in erster Linie im Fokus. Ausschlaggebend für die Benennung dieser Maßnahme war eher eine städtebauliche Aufwertung des Knotens durch Rückbau der großzügig bemessenen Verkehrsflächen. Auf Grund der funktionierenden Verkehrsabläufe wurde die Maßnahme letztendlich zur Kompensation für die Umgestaltung der zwei Bauabschnitte Hauptstraße und Glückaufplatz nicht realisiert.

Gefahrenpotentiale sind aus Sicht der Verwaltung nicht gegeben.