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Auszug - Anfrage: Geschwindigkeitsbegrenzung Castroper Straße  

der Bezirksvertretung des Stadtbezirks Sodingen
TOP: Ö 2
Gremium: Bezirksvertretung Sodingen Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Mi, 28.01.2015 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 17:00 - 19:00 Anlass: Sitzung
Raum: Bürgersaal der Akademie Mont Cenis
Ort:
2015/0026 Anfrage: Geschwindigkeitsbegrenzung Castroper Straße
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Anfrage SPD
Verfasser:BVO Weberink, Michael
Federführend:FB 44 - Öffentliche Ordnung Bearbeiter/-in: Gresch, Norbert
 
Beschluss


 

Auf der Castroper Straße besteht im Bereich der Realschule Sodingen eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h. Kurz nach der Einmündung des Bogenweges wird diese Beschränkung aufgehoben und es besteht die übliche Geschwindigkeitsbegrenzung innerstädtisch von 50 km/h.

Verschiedene Bürger sind an uns herangetreten und haben mitgeteilt, dass nach ihrem Eindruck im Bereich von der Einmündung des Bogenweges bis zur Kreuzung mit der Baarestraße/Von-Bodelschwingh-Straße und darüber hinaus bis zur nächsten Ampelanlage (Kreuzungsbereich Bladenhorster Straße/Börsinghauser Straße) regelmäßig Geschwindigkeitsüberschreitungen festzustellen seien.

 

Aus diesem Grund erbitten wir die Verwaltung um Beantwortung folgender Fragen:

 

  1. Ist der Verwaltung bekannt, ob in diesem Bereich regelmäßig Geschwindigkeitsüberschreitungen festzustellen sind?
     
  2. Für den Fall, dass eine entsprechende Gefährdung der Fußgänger festgestellt wurde bzw. noch festgestellt wird: Wäre eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 30 km/h dort möglich und sinnvoll, um Gefahren zu reduzieren bzw. auszuschließen?
     
  3. Gibt es Gründe, die gegen eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 kmh in diesem Bereich sprechen?

 

 

Zu Frage 1:

 

Nein

 

Zu Fragen 2 und 3:

 

Die vorhandene Temporegulierung, ausschließlich vor dem Schulbereich, wir aus Gründen der Verkehrssicherheit als ausreichend angesehen.

 

Bei der Castroper Straße handelt es sich um eine Hauptverkehrsstraße. Sie hat städteverbindenden Charakter und dient als Autobahnzubringer.

Geschwindigkeitsbegrenzungen sollen an derart wichtigen Verkehrsadern nur aufgrund besonderer Auffälligkeiten ( Unfallhäufung) oder im Bereich schutzwürdiger Einrichtungen

( Schulen, Kindergärten, etc.) angeordnet werden.

Die angesprochenen Gefährdungsstellen sind bisher weder der Polizei noch der Straßenverkehrsbehörde bekannt geworden. Unfallhäufungen oder unangepasste Geschwindigkeiten sind in dem angesprochenen Bereich nicht zu beobachten.

 

Dem Fußgänger stehen dort verschiedene Querungsmöglichkeiten in Form von baulichen  Einrichtungen und signalisierten Überwegen zur Verfügung.