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Auszug - Anfrage: Aktueller Stand Entwicklung ehemaliger Güterbahnhof in Horsthausen  

der Bezirksvertretung des Stadtbezirks Sodingen
TOP: Ö 7
Gremium: Bezirksvertretung Sodingen Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Mi, 28.01.2015 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 17:00 - 19:00 Anlass: Sitzung
Raum: Bürgersaal der Akademie Mont Cenis
Ort:
2015/0027 Anfrage: Aktueller Stand Entwicklung ehemaliger Güterbahnhof in Horsthausen
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Anfrage SPD
Verfasser:BVO Weberink, Michael
Federführend:FB 22 - Immobilien und Wahlen Bearbeiter/-in: Gresch, Norbert
 
Beschluss


Der Presse (WAZ vom 07.01.2015) war zu entnehmen, dass möglicherweise noch in diesem Jahr Fortschritte bei der Entwicklung des ehemaligen Güterbahnhofs in Horsthausen erzielt werden können. Die Entwicklung dieser Fläche ist wegen der vorherigen Nutzung und der schwierigen Erschließung bislang ergebnislos betrachtet worden.

 

Wir bitten die Verwaltung daher in der Sitzung am 28. Januar 2015 um die Beantwortung folgender Fragen:

 

1.              Welche Gewerbeansiedlung wird aus Sicht der Verwaltung als sinnvolle Nutzung dieser Fläche angesehen?

 

2.              Wie soll die Erschließung des Grundstückes erfolgen?

 

3.              Gibt es bereits einen Zeitplan für das Vorgehen zur Entwicklung der Fläche?

 

 

Herr Muhss antwortet wie folgt:

 

Zu Frage 1:

 

In Abstimmung mit der Wirtschaftsförderung Herne mbH ist die Fläche für klassisches Gewerbe mit einem Flächenbedarf zwischen 5.000 bis 10.000 qm vorgesehen, um entweder Herner Betrieben Expansionsmöglichkeiten bieten zu können oder neue Betriebe in Herne anzusiedeln.

 

 

 

Zu Frage 2:

Da eine unmittelbare Anbindung des Grundstücks an die Castroper Straße als Verlängerung des Hölkeskamprings aufgrund der fehlenden Flächenverfügbarkeit nicht möglich ist, wurde im Rahmen einer Machbarkeitsstudie eine Erschließung im Bereich der Hunbergstraße durch eine Kreisverkehrslösung geprüft. Die Ergebnisse stimmen optimistisch, allerding ist die innere Erschließung vom äußersten Rand in die Tiefe des Grundstücks sehr aufwendig.

 

 

 

Zu Frage 3:

Es muss zunächst abgewartet werden, welche Fläche ein möglichst großes Unternehmen in diesem Areal benötigt, um den Erschließungsaufwand zu minimieren und dann den ggf. verbleibenden Teil kleinteilig zu vermarkten. Sobald ein geeignetes Unternehmen sich für dieses Baugebiet interessiert, wird ein Bauleitplanverfahren zur Schaffung des erforderlichen Planungsrechts mit seinen Verfahrensschritten den weiteren Zeitplan zur Entwicklung Fläche vorgeben. Derzeit können daher keine konkreten Termine genannt werden.