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Auszug - Kulturell Alternatives Zentrum sucht Anlaufstelle - Anfrage des Stadtverordneten Bloch FDP-Ratsgruppe vom 01.06.2015 -  

des Betriebsausschusses Gebäudemanagement Herne (GMH)
TOP: Ö 6.1
Gremium: Betriebsausschuss Gebäudemanagement Herne Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Mi, 24.06.2015 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 17:48 Anlass: Sitzung
Raum: kleiner Sitzungssaal (Raum 214)
Ort: Rathaus Herne
2015/0406 Kulturell Alternatives Zentrum sucht Anlaufstelle
- Anfrage des Stadtverordneten Bloch FDP-Ratsgruppe vom 01.06.2015 -
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Anfrage FDP
Verfasser:Thomas Bloch
Federführend:Gebäudemanagement Herne Bearbeiter/-in: Tuttas, Claudia
 
Beschluss
Abstimmungsergebnis


 

Das Kulturell Alternative Zentrum, kurz KAZ, ist eine gemeinnützige Organisation, die das kulturelle Angebot in Herne erweitern möchte. Aus diesem Grund wird eine zentrumsnahe Anlaufstelle, die auch für Veranstaltungen genutzt werden kann, gesucht. Die Anlaufstelle soll ca. 100 qm umfassen, über sanitäre Einrichtungen verfügen und möglichst behindertengerecht sein.

 

Hierzu werden folgende Fragen gestellt:

 

 

  1. Wurde von Seitens KAZ bereits Kontakt mit der Verwaltung oder dem Gebäudemanagement Herne aufgenommen?

 

 

  1. Gibt es zurzeit ein leerstehendes, städtisches Gebäude, welches zu einem günstigen Preis angemietet werden kann und den genannten Kriterien entspricht?

 

Herr Bruns beantwortet die Anfrage wie folgt:

 

Zu 1:

 

In den letzten Jahren hat es wiederholt Abstimmungsgespräche zwischen KAZ und dem Fachbereich Kultur zur Einrichtung einer Anlaufstelle gegeben. Im Jahr 2010 war  das GMH ebenfalls vermittelnd tätig und hat einen Kontakt zur Bundesanstalt für Immobilienaufgaben zur Abstimmung einer möglichen Nutzung des Bunkers am Westring hergestellt. Aufgrund brandschutztechnischer Gründe hat die Bundesanstalt von Immobilienaufgaben jedoch von einer Vermietung Abstand genommen. Das GMH hat seither keine Anfrage mehr erhalten.

Letztmalig wurde Anfang November 2015 durch den Fachbereich Kultur der Kontakt für eine mögliche Anmietung von Räumen im Bunker an der Schulstraße hergestellt. Eine Rückmeldung hierzu hat der Fachbereich Kultur jedoch bisher nicht erhalten.

 

Zu 2:

 

Aus wirtschaftlichen Gründen wird grundsätzlich eine Vermarktung oder Umnutzung von leerstehenden städt. Schulgebäuden verfolgt. Eine Vermietung zu einem günstigen Preis wird daher unter Beachtung der hiermit verbundenen Bewirtschaftungskosten nicht favorisiert. Ein Lösungsansatz stellt jedoch möglicherweise eine Kooperation mit schon vorhandenen Einrichtungen in städt. Gebäuden wie dem Musikertreff Auf dem Stennert 10 oder dem Musikbunker an der Westfalenstraße dar.