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Auszug - Bebauungsplan Nr. 250, - Kirchstraße / Baueracker - Stadtbezirk Sodingen Frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 Abs. 1 BauGB  

der Bezirksvertretung des Stadtbezirks Sodingen
TOP: Ö 3
Gremium: Bezirksvertretung Sodingen Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Mi, 02.09.2015 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 17:07 - 21:05 Anlass: Sitzung
Raum: Bürgersaal der Akademie Mont Cenis
Ort:
2015/0426 Bebauungsplan Nr. 250, - Kirchstraße / Baueracker -
Stadtbezirk Sodingen

Frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 Abs. 1 BauGB
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Berichtsvorlage
Verfasser:Frau Golding
Federführend:FB 51 - Umwelt und Stadtplanung Bearbeiter/-in: Muhss, Peter
 
Beschluss


Die Bezirksvertretung Sodingen nimmt den Bericht von Herrn Muhss zur Kenntnis.

 

Die Abläufe des Planverfahrens hat Herr Muhss bereits zum Tagesordnungspunkt 1. ausführlich erläutert.

 

Nun haben die anwesenden Bürger die Möglichkeit sich zu diesem Planverfahren zu äußern.

 

Frau Heinze, Kirchstraße 61, möchte wissen, ob die Festlegung der hier geplanten Grenzen des Bebauungsplans bereits verbindlich sind und ob die Verwaltung plant, in diesem Zusammenhang angrenzende Grundstücke zu erwerben.

 

Herr Muhss erläutert, dass sich die Planung zunächst auf den hier angegebenen Bereich beschränkt, dass jedoch Erweiterungen zur Nordseite möglich seien. Des Weiteren können bereits vorhandene Grünflächen im Bebauungsplan auch als solche festgelegt werden. Grundstückserwerbe seien nicht geplant.

 

Herr Ralf Döring, Kirchstr. 63, fragt, ob die Erschließung des betroffenen Bereichs eine Durchgangsstraße vorsieht und welche Kosten in diesem Zusammenhang für die Anwohner entstehen.

 

Herr Muhss erläutert, dass die konkrete Erschließung des Geländes noch abzustimmen ist. Die entstehenden Verkehre seien u. a. auch davon abhängig, ob eine Geschossbauweise oder der Bau z. B. von Einfamilienhäusern geplant wird. Es sei seitens der Verwaltung nicht geplant, Flächen von Anwohnern zusätzlich zu erwerben.

 

Die Erschließungskosten werden durch den Projektentwickler getragen. Hierbei ist zu beachten, dass die Kosten in einer adäquaten Relation zum geplanten Projekt stehen.

 

Durch die vorhandene Bebauung sei die Erschließung nur über die Kirchstraße oder über Baueracker möglich.

 

Herr Meinke, Baueracker, stellt dar, dass eine Verkehrsanbindung nach seinem Empfinden nur über die Kirchstraße erfolgen kann. Die Verkehrssituation Baueracker sei bereits jetzt sehr problematisch. Die Anliegerschilder würden großenteils ignoriert, so dass z. B. Müll- oder Straßenreinigungsfahrzeuge durch parkende Fahrzeuge stark behindert würden.

 

Frau Heinze, Kirchstr. 61, möchte wissen, ob die Breite der vorhandenen Straße bei einer Anbindung über die Kirchstraße ausreicht und bis wann mit einem Abschluss des Planverfahrens zu rechnen ist.

 

Herr Muhss erläutert hierzu, dass der Entscheidungsfindungsprozess für diese Maßnahme gerade erst begonnen habe und viele Fragen auch erst nach der Stellungnahme anderer beteiligter Behörden im Rahmen der frühzeitigen Behördenbeteiligung beantwortet werden können. Die Konzeptabstimmung sei ein langwieriger Prozess, so dass der Zeitrahmen zum jetzigen Zeitpunkt nicht abschätzbar sei.

 

Herr Pietas, Bezirksverordneter, möchte wissen, wieviele Wohneinheiten hier entstehen sollen.

 

Herr Muhss teilt hierzu mit, dass dies momentan nicht absehbar sei. Möglich sei eine Geschossbauweise mit einer Tiefgarage. Über eine Anzahl von Wohneinheiten kann derzeit keine konkrete Aussage getroffen werden. Die für die jeweilige Maßnahme vorzuhaltenden Stellplätze seien auf jeden Fall innerhalb des Plangebietes zur Verfügung zu stellen.

 

Herr Weberink, Bezirksverordneter, möchte wissen, ob Herr Muhss schon Aussagen zu der auf dem Grundstück befindlichen Aufschüttung treffen kann.

 

Herr Muhss erklärt, dass hierzu noch umfangreiche Untersuchungen erforderlich seien.

 

Herr Hagedorn, Bezirksverordneter, weist darauf hin, dass auf der Kirchstraße bereits jetzt ein zunehmendes Verkehrsaufkommen zu beobachten sei und deshalb die Wohndichte in diesem Bereich nicht sehr erhöht werden sollte.