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Auszug - Antrag: Eigenständige Mobilität fördern und Verkehrssicherheit an Schulen und Kindergärten erhöhen  

des Rates der Stadt
TOP: Ö 28
Gremium: Rat der Stadt Beschlussart: beschlossen
Datum: Di, 29.11.2016 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 15:00 - 18:36 Anlass: Sitzung
Raum: großer Sitzungssaal (Raum 312)
Ort: Rathaus Herne
2016/0745 Antrag: Eigenständige Mobilität fördern und Verkehrssicherheit an Schulen und Kindergärten erhöhen
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Antrag-Formular
Verfasser:SPD und CDU-Fraktion
Federführend:FB 11 - Rat und Bezirksvertretungen Bearbeiter/-in: Telkemeier, Erwin
 
Beschluss
Abstimmungsergebnis


Beschluss:

 

Der Rat der Stadt beauftragt die Verwaltung, im Rahmen von Workshops in Zusammenarbeit mit den Eltern- und Lehrervertretungen ein Konzept zu entwickeln, wie die Anzahl der „Elterntaxen“  reduziert und die Verkehrssicherheit für Schülerinnen und Schüler auf Schulwegen und um die Schulen herum verbessert werden kann.

 

Ziel soll es sein, die eigenständige Mobilität der Kinder zu stärken. Insbesondere sollen die Fuß- und Radwegeverbindungen zu den Schulen überprüft werden, damit eine eigenständige Mobilität per Radfahren und Zu-Fuß-Gehen zunehmend möglich ist. Es soll ein Katalog von Maßnahmen entwickelt werden, der auf alle Schulen und auch Kindertagesstätten übertragen werden kann.

 

Hierfür ist zu prüfen,

1. die Verbesserung von pädagogischen Informationsangeboten im Rahmen der Mobilitäts- und Verkehrserziehung in Kooperation mit Polizei, Lehrern und Eltern,

2. die Ermöglichung alternativer Haltebereiche (Kiss and Ride) in angemessener Sicherheitsdistanz zu den Schulen, gegebenenfalls in der Kombination  mit der Schaffung von sicheren räumlichen Bereichen um Schulen herum, in denen motorisierter Individualverkehr sowie das Parken und Halten zu Gunsten der Verkehrssicherheit eingeschränkt sind,

3. die Anpassung der Geschwindigkeitsregulierung und Ihre Überwachung, insbesondere im Sinne der künftig leichter einzurichtenden Tempo-30-Zonen,

4. die Verbesserung der Bewerbung von alternativen Beförderungsoptionen wie Zu-Fuß-Gehen, Radfahren und Bus-Nutzung, insbesondere zu  Schuljahresbeginn, jedoch als Daueraufgabe an den Schulen, insbesondere für die Zielgruppe Eltern,

5. die Weiterentwicklung und Unterstützung von Initiativen wie dem Walking-Bus, Radl-Bus, Bus-Schule, Bus-Lotsen und Schülerlotsen in Kooperation mit den Stadtwerken, der Wohnungswirtschaft, engagierten Herner Unternehmen, Eltern, Großeltern u.a.             
Hierzu:  https://nationaler-radverkehrsplan.de/de/praxis/fuenftklaessler-werden-fahrrad-die-schule

6. das Erarbeiten von Schulwege- und Kinderstadtplänen mit den Schülern und Schülerinnen mit Hilfe des Geoinformationssystems der Stadt Herne,

7. die mögliche Zertifizierung fahrradfreundlicher Schulen. Nicht zuletzt reduziert eine hohe Fahrradmobilität das tägliche Verkehrschaos vor der Schule und trägt zur Verkehrssicherheit bei.              
Hierzu:  http://www.fahrradland-bw.de/radverkehr-in-bw/landesauszeichnung-fahrradfreundlich/fahrradfreundliche-schule/

 

Ein entsprechender Katalog soll dem Rat der Stadt vor Beginn des Schuljahres 2017/2018 vorgelegt werden.

 

 


Abstimmungsergebnis:

 

gesamt

SPD

CDU

Grüne

DieLinke

Piraten-AL

AfD

FDP

Blech

OB

dafür:

54

26

14

6

3

3

-

1

-

1

dagegen:

0

0

0

0

0

0

-

0

-

0

Enthaltung:

0

0

0

0

0

0

-

0

-

0