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Auszug - Anfrage: Kreuzung Castroper Straße / Kirchstraße  

der Bezirksvertretung des Stadtbezirks Sodingen
TOP: Ö 13
Gremium: Bezirksvertretung Sodingen Beschlussart: (offen)
Datum: Mi, 08.02.2017 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 17:00 - 19:12 Anlass: Sitzung
Raum: Bürgersaal der Akademie Mont Cenis
Ort:
2017/0069 Anfrage: Kreuzung Castroper Straße / Kirchstraße
     
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Anfrage_Formular
Verfasser:BVO Weberink, Michael
Federführend:FB 53 - Tiefbau und Verkehr Bearbeiter/-in: Gresch, Norbert
 
Beschluss


Sachverhalt:

 

Die Bezirksvertretung Sodingen hat in ihrer Sitzung am 06.09.2016 mitgeteilt bekommen, dass das Bebauungsplanverfahren zur Errichtung eines Kreisverkehrs an der Kreuzung Castroper Straße/Kirchstraße mangels Haushaltsmitteln und wegen mittel- bis langfristig nicht absehbarer Fördermittel ruht.

In unmittelbarer Nähe zur Kreuzung befindet sich ein Seniorenzentrum. Die Bewohner müssen, um entweder zu Fuß das Zentrum von Sodingen zu erreichen oder auf dem Weg zur Bushaltestelle „An der Linde“ die Kreuzung queren. Eine nennenswerte Zahl der Bewohner des Zentrums weisen körperliche Einschränkungen, insbesondere Seh- oder Hörbehinderungen auf. Die derzeitige Ampelanlage ist nicht darauf eingerichtet.Da nun keine kurzfristige Verbesserung der Verkehrssicherheit für diese Fußgänger im Zuge der Umgestaltung der Kreuzung zu erwarten ist, fragen wir die Verwaltung:

 

1.   Besteht die Möglichkeit, die Kreuzung so auszugestalten, dass ein gefahrloses Queren auch für Menschen mit Behinderungen gefahrlos möglich ist?

2.   Kann eine so modernisierte Anlage später am gleichen Standort oder an einem anderen Standort weiter verwendet werden, wenn der Umbau zu einem Kreisverkehr tatsächlich erfolgt?

 

Herr Klein Altstedde antwortet wie folgt:

Zu Frage 1:

Ja, grundsätzlich besteht die Möglichkeit. Dies wäre jedoch mit erheblichen Kosten in Höhe von ca. 70.000,- Euro verbunden.

Die Kosten würden sich wie folgt aufteilen:

Neueinrichtung für Blindensignalisierung: 20.000 Euro

Steuerungsgerät: 30.000 Euro

Bodenindikatoren: 20.000 Euro

Zu Frage 2:

Die Verwendung am gleichen Standort bei Realisierung eines Kreisverkehrsplatzes macht keinen Sinn, da die Lichtsignalanlage dann komplett entfallen würde.

Die Verwendung an einem anderen Standort wäre nur bedingt möglich und mit zusätzlichen Kosten in Höhe von ca. 55.000,- Euro verbunden.      

Die Kosten würden sich wie folgt aufteilen:

Neueinrichtung für Blindensignalisierung: 20.000 Euro

Softwareanpassung Steuerungsgerät: 25.000 Euro

Bodenindikatoren: 20.000 Euro