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Auszug - Vorschlag: Verkehrszählung und allgemeine Verkehrssituation in der Blücherstraße  

der Bezirksvertretung des Stadtbezirks Sodingen
TOP: Ö 15
Gremium: Bezirksvertretung Sodingen Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Mi, 08.03.2017 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 17:00 - 20:22 Anlass: Sitzung
Raum: Bürgersaal der Akademie Mont Cenis
Ort:
2017/0155 Vorschlag: Verkehrszählung und allgemeine Verkehrssituation in der Blücherstraße
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Vorschlag Formular
Verfasser:CDU-Bezirksfraktion Sodingen
Federführend:FB 44 - Öffentliche Ordnung Bearbeiter/-in: Gresch, Norbert
 
Beschluss


In mehreren Sitzungen hat sich die Bezirksvertretung Sodingen mit der Verkehrssituation in der Blücherstraße befasst. Grundlage für die Befassung war und ist hauptsächlich die Belästigung der Anwohnerinnen und Anwohner in Form von Lärm und Erschütterungen durch passierende LKW und anderer schwerer Fahrzeuge. Dieser Umstand sollte durch die dauerhafte Installation einer entsprechenden Beschilderung (LKW Durchfahrt gesperrt - Anlieger frei) zumindest abgemildert werden. Mehrfach wurde in diesem Zusammenhang auf die ausstehenden Ergebnisse der seinerzeit angekündigten Verkehrsdatenerfassung und entsprechende Gespräche mit der Polizei verwiesen.

Mit Schreiben vom 10.02.2017 teilt der Beigeordnete für Soziales, Gesundheit und Öffentliche Ordnung und Sport im Rahmen einer Bürgereingabe einem betroffenen Bürger mit, die Installation erfolge nunmehr probeweise, die Maßnahme müsse entsprechend evaluiert werden.

 

Die Verwaltung möge bitte in diesem Zusammenhang bitte folgende Fragen beantworten und nachstehende Berichte vorbereiten:

 

  1. Bericht über die Ergebnisse der Verkehrsdatenerhebung in der Blücherstraße.

 

  1. Wann und in welcher Art erfolgt die Evaluierung der Maßnahme? Welche Kriterien werden neben dem Verkehrsaufkommen zu Grunde gelegt?

 

  1. Bericht der Verwaltung über die Ergebnisse der Verkehrsdatenerhebung bei den im o. g. Schreiben erwähnten „Ausweichstraßen“.

 

 

  1. Wie hoch ist die Toleranz (aufbauend auf den Ergebnissen zu 3.), ab der bei den Alternativstrecken von „weniger ökologisch und ökonomisch zumutbar“ zu sprechen ist?

 

  1. Wie rechtfertigt die Verwaltung, dass das Verkehrsaufkommen und die damit einhergehenden Belastungen verteilt auf mehrere Alternativstrecken unzumutbar sind, von den Anwohnerinnen und Anwohnern der entlasteten Straße diese Belastungen in Summe als zumutbar hinzunehmen sind?

 

Herr Becker nimmt wie folgt Stellung:

 

Die in der Sitzung am 26.10.2016 angekündigten und nachfolgend durchgeführten Erhebungen haben leider zu keinem repräsentativen Ergebnis geführt (Gerät verschoben). Darüber hinaus bestand über einen längeren Zeitraum noch der nicht repräsentative Baustellenzustand, während dem keine Erhebungen durchgeführt wurden.

 

Die Evaluierung der Maßnahme kann erst nach Durchführung repräsentativer Erhebungen nach Abschluss der Baumaßnahme erfolgen. Dies wird voraussichtlich im Sommer diesen Jahres sein und muss außerhalb von Ferienzeiten erfolgen. Es werden dann Vorher-Messungen (ohne zusätzliche Beschilderung) und Nachher-Messungen (nach Aufstellen der zusätzlichen Beschilderung) durchzuführen sein.

Als Kriterium wird ausschließlich das Verkehrsaufkommen inkl. Lkw-/Schwerlastanteil zu Grunde gelegt.

 

Die zuvor beschriebenen Erhebungen erstrecken sich über die Blücherstraße, die Langforthstraße und die von-Waldthausen-Straße.

 

Als Kriterium bei der Evaluation wird wie oben beschrieben das Verkehrsaufkommen zu Grunde gelegt.

 

Weitere Aussagen sind erst nach Durchführung der Erhebungen möglich.