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Auszug - Sachstandsbericht und Diskussion über die Problematik der Rattenpopulation in Herne   

des Ausschusses für Umweltschutz
TOP: Ö 18
Gremium: Ausschuss für Umweltschutz Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Di, 26.09.2017 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 17:50 Anlass: Sitzung
Raum: kleiner Sitzungssaal (Raum 214)
Ort: Rathaus Herne
2017/0576 Sachstandsbericht und Diskussion über die Problematik der Rattenpopulation in Herne
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Vorschlag Formular
Verfasser:CDU-Fraktion
Federführend:FB 44 - Öffentliche Ordnung Bearbeiter/-in: Bensel, Heike
 
Beschluss
Abstimmungsergebnis


 

Herr Torkowski vom Fachbereich 44 / Öffentliche Ordnung und Sport berichtet wie folgt:

 

Die zurzeit erhöhte Rattenpopulation ist der Verwaltung bekannt.

 

Die Rattenbekämpfung in der städtischen Kanalisation wird kontinuierlich durchgeführt. Grundlage hierfür ist die Hauptbelegung von der Hälfte aller Revisionsschächte im Herbst eines Jahres durch einen Fachbetrieb der von der SEH beauftragt wird.

Seit dem Jahr 2014 werden neben den anfahrbaren Schächten standardmäßig auch jene Revisionen belegt, die in nicht anfahrbaren Bereichen (Grünflächen) liegen. Diese wurden zuvor lediglich im Rahmen von Sonderbelegungen beködert.

 

Um eine Resistenz der Rattenpopulation gegenüber einem bestimmten Rodentizid vorzubeugen, wird der eingesetzte Wirkstoff regelmäßig geändert. Im Turnus von zwei bis drei Jahren wird mit Ausschreibung des jeweiligen Rahmenvertrages das Mittel geändert. Aktuell wurde der Vertrag neu ausgeschrieben, so dass ab Herbst 2017 ein Wirkstoffwechsel vollzogen wird.

 

Sofern am Köder Fraß erkennbar ist, erfolgen weiter Nachbelegungen durch fachlich geschulte Mitarbeiter des Bauhofes, bis kein Fraß mehr erkennbar ist.

 

Der Fachbereich 44 / Öffentliche Ordnung und Sport arbeitet intensiv an der Auslegung von Giftködern. Zurzeit erfolgt das Auslegen der Giftköder täglich an durchschnittlich 10 verschiedenen Stellen im Stadtgebiet. Der Fachbereich Öffentliche Ordnung und Sport wird aufgrund von Meldungen der Bürger*innen umgehend tätig.

 

Es werden dabei natürlich Hinweisschilder auf die Giftköder angebracht. Die Warnhinweise werden meist an Dachrinnen, Häusern, Zäunen angebracht. Lediglich wenn Giftköder in Sinkkästen oder unter Gebäuden (beispielsweise Garagen) ausgelegt werden, wird kein Hinweis geklebt.

 

Bei der Feststellung eines großen Rattenbefalls in Teilen des Stadtgebietes, erfolgt eine Meldung an den Bauhof. Vom Bauhof werden dann Sonderbelegungen in der Kanalisation vorgenommen. Dies geschieht solange bis festgestellt wird, dass die Köder nicht mehr angefressen werden. In der letzten Zeit ist dies in folgenden Teilbereichen geschehen:

Hermann-Löns-Straße, Buschkampstraße, Hauptstraße mit Nebenstraßen, Mont-Cenis-Str. zwischen Sodingerstraße und Gysenbergstraße, Baarestraße, Gneisenaustraße.

 

Weitere Maßnahmen zur Rattenbekämpfung sind von der Verwaltung nicht angedacht.