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Auszug - Nutzung photokatalytischer Baustoffe für die Neu-/Umgestaltung öffentlicher Flächen - Anfrage der SPD-Fraktion vom 02. November 2017 -  

des Ausschusses für Umweltschutz
TOP: Ö 11.1
Gremium: Ausschuss für Umweltschutz Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Mi, 15.11.2017 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 18:55 Anlass: Sitzung
Raum: kleiner Sitzungssaal (Raum 214)
Ort: Rathaus Herne
2017/0717 Nutzung photokatalytischer Baustoffe für die Neu-/Umgestaltung öffentlicher Flächen
- Anfrage der SPD-Fraktion vom 02. November 2017 -
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Anfrage_Formular
Verfasser:SPD-Ratsfraktion
Federführend:FB 53 - Tiefbau und Verkehr Bearbeiter/-in: Decker, Helene
 
Beschluss
Abstimmungsergebnis


 

Herr Stadtrat Friedrichs gibt folgende Anfragenbeantwortung des Fachbereiches 53 / Tiefbau und Verkehr zur Niederschrift:

 

Zu den in der Anfrage formulierten Fragen wird seitens der Verwaltung wie folgt Stellung genommen:

 

 

1. Besteht die Möglichkeit für die Neugestaltung des Europaplatzes in Herne Mitte photokatalytisch wirksame Pflastersteine einzusetzen?

 

Der Einsatz des speziellen photokatalytisch wirkenden Pflastersteins beschränkt sich nicht auf einzelne Pflasterausführungen, sondern kann auf alle Produkte angewandt werden, die einen zweischichtigen Pflasteraufbau haben, d. h. eine Vorsatzschicht besitzen. Dadurch entsteht eine vielfältige Auswahl an Modellen, Farben und Abmessungen. Dies könnte bei der Ausschreibung des Pflasters berücksichtigt werden.

 

 

2. Welche Mehrkosten, im Vergleich zu gewöhnlichen Pflastersteinen würden durch diese Mehrkosten entstehen?

 

Die Mehrkosten liegen nach bisherigen Angaben der Hersteller bei 3-5 Euro je Quadratmeter Pflaster, dies würde eine Erhöhung bei ca. 4.000 m2 um max. 20.000 € (netto) bedeuten.

 

 

3. Welche Möglichkeiten der Förderung für ein solches Projekt, über Förderprogramme des Landes NRW, des Bundes oder der Europäischen Union, existieren aktuell und können diese in Anspruch genommen werden?

 

Grundsätzlich gibt es bereits Fördermöglichkeiten über das Kommunalinvestitions-fördergesetz unter dem Tatbestand Luftreinhaltung.

 

Das Budget für den Platz ist begrenzt. Es besteht bereits eine Förderung aus Stadterneuerungsmitteln.

Eine Doppelförderung ist nicht möglich.

 

 

Der Antragsteller, Herr Gentilini, verweist auf sein Gespräch bei der STEAG und bittet die Verwaltung, bei der STEAG nachzufragen, ob diese nicht die Mehrkosten übernehmen könnten.